Freitag, 29. Dezember 2017

Inventur


Da verabschiede ich mich gestern mit 180 geschwommenen Kilometern aus „meinem“ Schwimmbad um heute früh gleich wieder zum Krafttraining im Studio einzulaufen. 57 Stunden und 26 Minuten habe ich 2017 am Eisen verbracht. In der Zwischenzeit hoffte ich das die Sonne ihren Job macht und mir die Wege frei lacht. Das klappte wohl nicht so, denn teilweise hätte ich Schlittschuhe statt Laufschuhe gebraucht und somit den Lauf abgebrochen.  #hahntrainingsystems#hardtseemafia #swimbikerun#training#triathlon

Donnerstag, 28. Dezember 2017

eat, train, sleep, repeat


Eat, Train, sleep, repeat. Das hat man davon wenn man seiner Fitnessregierung mitteilt das man Zeit hat. Erst für 90 Minuten sich am Eisen abschießen um dann später die Beine beim laufen kaum vom Boden bekommen. Eat, Train, sleep, repeat. #hahntrainingsystems#hardtseemafia #swimbikerun #training#triathlon

Dienstag, 26. Dezember 2017

Paincave


Paincave and Motivation. Die Sonne scheint verlockend und ich überlege mir wieviele Schichten ich bei 0 Grad anziehen muss um nicht zu frieren. Doch die Stimme aus dem Off mahnt mich und erinnert mich an den Frost. Nein langlegen möchte ich mich nicht auf die Straße und so hüpfe ich mal wieder auf die Rolle. Nur gut das im Netz genug zum sehen gibt.  #hahntrainingsystems #hardtseemafia#ridleybikes #wahookickr #luisgarneau

Montag, 25. Dezember 2017

Along the Highway of Life


Münchner Suppn, ähm der Hochnebel versteckte die Sonne. Nicht versteckt haben sich die ganzen Spaziergänger am Schloss. Und es wurde Zeit Abschied zu nehmen von meiner ersten Triathlonhose - nach 10 Jahren. #hahntrainingsystems #hardtseemafia #run#bike #training #triathlon #luisgarneau#wahooligan #wahookickr

Samstag, 23. Dezember 2017

Keine Chance dem Braten und den Plätzchen

Hoch die Hände Jahresende, zumindest was den Job angeht. Dafür habe ich vor zwischen den Jahren dem Braten, den Plätzchen und anderen Leckereien keine Chance zu geben sich auf meinen Rippen heimisch zu fühlen. Los gehts mit dem vergeigtem Radtest. #hardtseemafia #hahntrainingsystems#ridleybikes #luisgarneau #wahooligan#wahookickr

Freitag, 15. Dezember 2017

locker auf einem Bein

Was ist für euch die Killerübung im Krafttraining? Bei mir waren es heute Einheiten mit einem Satz und xx Wiederholungen. Der Killer war dann einbeinig in der Beinpresse mit 90 Kilo und 70 reps. #hardtseemafia#hahntrainingsystems #swimbikerun#triathlon #rananseisen

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Neben der Startlinie




Ein verkackter Radtest und ein Opfer der Technik. Dafür die Pausentage genutzt um mal neben der Startlinie zu stehen. Train, eat, sleep, repeat..ebenso den Tests auf dem Rad. #hardtseemafia #hahntrainingsystems#triathlon #swimbikerun

Donnerstag, 7. Dezember 2017

train less, party hard


Train less and Party hard, war das Motto vom letzten Wochenende. Ich hatte von der #challengewalchsee zwei Tickets für die #sailfishnightoftheyear gewonnen. Danke nochmals Nico. Leider gingen für die Party zwei Tage Training drauf. Liebe Fitnessregierung ich gelobe ich bin wieder brav.

Montag, 27. November 2017

bekennender Nichtföhner


Juhu, endlich wieder im Wasser. Die Pausentage fielen auf meinen Schwimmtag und in meinem Plan habe ich nur einen in der Woche. So war es richtig schön im Wasser, auch wenn der Umfang gerade gering ist. Es ist halt Grundlagenzeit und es wird das geübt was ich nicht gut kann. Ach ich bin schon seit Kindertagen bekennender Nichtföhner nach dem schwimmen, doch am Mützchen besteht noch Potential nach oben um nicht zu sehr wie der auszusehen. #hardtseemafia#hahntrainingsystems #zoggs #zaosu#triathlon #training #swim

Sonntag, 26. November 2017

nur nicht schlechter werden


  • Es ist nicht dämlich sich ab und an einem Leistungstest zu unterziehen. Naja ich und beim laufen Leistung, mein Ziel ist klar definiert... nur nicht schlechter werden. So stand am Freitag nach dem Job und nicht gerade munter ein Feldtest an. Gar nicht so leicht sich alleine zu Tempo und Beißen motivieren, doch es klappte dann so einigermaßen. Am Anfang etwas holprig und zum Ende hin schwer doch ich hab mal wieder Tempobereiche , wenn auch kurz, gekratzt bei denen ich vor über 10 Jahren mal gut 10 und 21 Kilometer laufen konnte. So ganz muss ich es trotz der Schwimmerei nicht verlernt haben, oder gerade wegen dieser? Ich warte auf die Auswertung. Und heute? War ich mal etwas für ein paar kurze Intervalle von öhm auf der Rolle. #hardtseemafia #hahntrainingsystems#trainbetter #swimbikerun #triathlon#training

Freitag, 17. November 2017

No hanging around



No hanging around oder wie mache ich meine Beine zu Brei? Ganz einfach mit Training auf einem Bein. Am Mittwoch einbeinige Kniebeugen mit 90kg in der Beinpresse, am Donnerstag einbeiniges pedalieren auf der Rolle und heute nochmals die Einheit am Eisen. Die Matschhaxn freuen sich schon riesig auf ne Pause. #hardtseemafia#hahntrainingsystems #trainbetter#krafttraining #triathlon #training

Mittwoch, 15. November 2017

Vom Sofa gelockt


Es gibt so Tage im Trainingsblock da werden die Einheiten eher zur Pflicht als zur Kür, gerade wenn du müde und kaputt aus dem Job kommst. Beinahe hätte der Schweinehund gewonnen und mich auf das Sofa gelockt, aber nur beinahe. Letztendlich war dann das Krafttraining doch kurzweilig anstatt Pflicht. #hardtseemafia #hahntrainingsystems#trainbetter #schweinehund

Plötzlich war es kalt


  • Have your Gear ready?
    Die Zeiten als ich als Cyborg beim laufen gewesen bin haben endlich ein Ende. Jetzt reicht der #stryd für die Wattmessung, die #backbeatfit für die Musik und alles sammelt und gibt die #applewatchseries3 her. Ach übrigens gelaufen bin ich auch, kalt war es plötzlich.

Montag, 13. November 2017

Lavabird


Time for the Lavabird und Schluss mit dem Einheitsomaschwarz. Schön war es mal nicht alleine schwimmen zu müssen sondern gemeinsam am Wasserzettel blubbern zu können, danke Sasa. Da waren zwei bunte und lustige Fische im Wasser.

Sonntag, 12. November 2017

Streckencheck


Streckencheck in Roth. Bin dann doch nach 45 Minuten abgestiegen und hab mich abholen lassen. Zu kalt zu dunkel und zu nass. Mittags mal in das Schwimmtraining vom Studio reingeschnuppert, mit der Erkenntnis das ich weiterhin als Solist unterwegs sein werde.

Samstag, 11. November 2017

Rollenzeit

Wenn du bei dem Wetter in der Bude die Heizung ausmachst, das Fenster für eine halbe Stunde aufreißt, dann ist es Zeit für eine Einheit auf der Rolle.

Freitag, 10. November 2017

2xFE/7

Das zweite mal in der Woche am Eisen gewesen, damit das Gestell nicht rostet. Bis jetzt in diesem Jahr 17% vom Training damit verbracht, ein nicht unerheblicher Anteil der gerne vernachlässigt wird.

Montag, 30. Oktober 2017

Schluss mit dem Geplansche



Erstmal schlafen und essen und schlafen und essen und dann ist mal Schluss mit dem lustigem Geplansche.


Die Offseason genutzt um mich auf das 24h Schwimmen in Haar vorzubereiten. Das ist mir auch super gut gelungen dank der Pläne von Carsten Hahn die auch nicht langweilig werden wenn es etwas länger wird. Primäres Ziel war die Mannschaftswertung von letztem Jahr zu verteidigen und ich hätte mich gefreut wenn dadurch noch ein Podestplatz abgefallen wäre.

Dieses Jahr war die Konkurrenz extrem stark da die „Warmduscher „ ihre besten Schwimmer an den Start brachten um gegen die Triathleten der Mafia anzutreten. Es war ein tolles Event und der Zweikampf war lange spannend. Nur musste ich nach der Nacht „langsamer“ machen und die Blöcke kürzer schwimmen da die linke Schulter dicht machte.


Bei solchen Events ist nicht alles planbar, es kommt auf die Tagesform an. Für die Hardtseemafia wurde es dann der 2. Platz und für nächstes Jahr steht ein neues Ziel. Danke Carsten für die Vorbereitung und jetzt bin ich wieder brav und übe den Dreisport.


Donnerstag, 21. September 2017

H2O-ballern


Nach 48*50 Meter Intervallen mit verkürzten Pausenzeiten 15‘ 10‘ 5‘ fühle ich mich wie Antje das Walross und japse nach Luft. Dafür im Pardies für Schwimmer gewesen, ein Becken für mich alleine. #zoggs #garmin #zaozuo#hardtseemafia #carstenhahn

Dienstag, 19. September 2017

Noch in kurz


Noch stecken die Beine in der kurzen Hose und ich genieße besonders die Zeit im Herbst um einfach ganz locker zu laufen.

Montag, 18. September 2017

Kopfhammer


Den Wasserzettel an die Trinkflasche klatschen, laminiert an den Beckenrand oder elektronische Helferlein? Das hilft alles nichts wenn man in der Früh seine Kontaktlinse im Waschbecken versenkt. Da heißt es die Einheit in den Kopf hämmern.

Samstag, 16. September 2017

Donnerstag, 14. September 2017

Offseason


Lieblingszeit im Trainingsjahr, Schwimmblock. 3,2,1 meins... naja zumindest für 2600 Meter

Montag, 14. August 2017

Road Trip 2107 - die Sechste und (k)ein Chip

Bis die Zeit feststand hat es etwas gedauert, denn wir hatten (k)einen Chip der im Liveticker gewertet wurde. Deshalb muss ich erst einmal gute 30 Stunden zurückspulen.

Am Samstag gegen Mittag bin ich in Regensburg um die Startunterlagen für unsere Staffel im Rathaus abzuholen und da stellte sich die Frage mit welche Chip uns Frank angemeldet hat. Den von Erwin oder mit und somit habe ich mal aus reiner Vorsicht meinen Championchip in die Tasche gepackt. Mit drei riesigen Rucksäcken komme ich aus dem Rathaus wieder raus und ich bin froh das Anja mir einen dieser Monster abnimmt, denn ich habe es nur geschafft aus zwei Rucksäcken einen zu machen. Der Hunger plagt uns und so inhalieren wir eine Steaksemmel und ein kühles Weißbier. Mit dem Trumm am Buckel geht es wieder mit dem Rad von Michi, die Anja Homestay angeboten hat, zurück zu Ihrer Wohnung und den Autos um die schwere Last für den Abend los zu werden.


Anja fährt mit dem Rad zurück in die Stadt und ich versuche schon vorzeitig im Hotel einzuchecken, doch niemand ist an der Rezeption und so fahre ich zurück in die Stadt. Im der Eisdiele treffe ich wieder Anja die mich mit "ich glaub ich hab Scheiße gebaut" begrüßt und ich nur viele Fragezeichen in die Luft warf. Kurzum im Format Challenge4two, zwei Athleten teilen sich eine Langdistanz, ist einem Teilnehmer der Partner kurzfristig krank geworden und Anja sprang ein. Nur schlecht wenn man als Notnagel mal "nur" den Neo mitgenommen hat und der Rest zusammengesammelt werden soll. So wurde auch mein Chip eingesammelt zur Zeitnahme für Anja, die dann doch nach München fuhr um ihre eigene Ausrüstung zu holen und am nächsten Tag wieder zu kommen. Ich hingegen konnte endlich im Hotel einchecken und traf mich dann zur Raubtierfütterung mit der Mafia.

 

Der nächste Tag startete ziemlich früh, naja eigentlich normal für eine Langdistanz. Morgens um vier schrie der Wecker und leider gab es in dem Hotel kein Frühstück. Doch zum Glück war das goldene M nicht weit weg und ich holte mir Kaffee und einige Schokomuffins und so ging es raus zum Guggenbergersee in Neutraubling. Anja hatte ich einen "Sticker" geschickt wo sie am besten parken kann und so ging es mit Sack und Pack noch einige Meter zu Fuß zum See um mich mit meinem Staffelradler zu treffen, der erst in der früh aus Hessen kam und noch sein Rad einchecken musste. So verteilte ich Zeitnahmechip und Rennpellen die ich am Abend vorher noch in die Hand gedrückt bekommen hatte.


Anja hatte jetzt "Ihren" Chip nur wir hatten keinen mehr, da Erwin meinte er hätte seinen Chip wohl auf dem Weg vom Auto zum Start verloren. Somit einen Ersatzchip geholt und die Mädels vom Athletenservice waren so lieb und meldeten uns um. Zu Sicherheit zeigte ich ihnen nochmals unsere Startnummer vom Rucksack weil so genau wusste ich diese auch nicht.

Die Einzelstarter begeben sich langsam zum Start und plötzlich ist die Schlange vor dem Dixie nicht mehr da, ist gut so und "danach" wird es auch Zeit für mich mein Date mit dem schwarzen Männlein einzuhalten. ich verabschiede mich bei Erwin mit zwischen 1:20:00 und 1:35:00 kann alles drin sein, wobei die 1:20:00 für mich meine Wunschzeit im Kopf war. Die Staffelschwimmer und Starter der Challenge4two sammeln sich im Startbereich. Etwas rumhüpfen, winken, knuddeln sich viel Erfolg und Glückwünschen und schon geht es los. Ja und da war noch Jürgen der ganz verzweifelt aus seiner Schwimmbrille schaute und ich bin zu ihm hin und hab ihn unbewusst "an die Hand genommen" mit einem Satz der für mich selbstverständlich war: "komm du bleibst jetzt bei mir und an meiner Seite, wir gehen als Letzte ins Wasser und dann sammeln wir die alle von hinten ein". An die 1:20:00 glaubte ich eh nicht und was sind denn schon ein oder zwei Minuten mehr.


Der Startschuss fällt und obwohl die ersten 500 Meter etwas unruhig waren, lief es verdammt gut und ich kassierte mit Jürgen an meiner Seite einige Schwimmer bis ich ihn irgendwann nicht mehr gesehen habe. Es geht um die erste Wendeboje und Richtig Landgang um die zweite Schleife zu schwimmen. Bei der zweiten Runde sind die Bojen für mich ideal gesetzt und ich konnte mich sehr gut orientieren und bin einfach nach dem Motto Kopf runter geschwommen bis der Schwimmausstieg vor meiner Nase war. Raus aus dem Wasser, Garmin abdrücken und laut ERWIN schreien. Der schnappte sich den Chip und sprang auf das Rad und ich suchte meinen Stiftzahn im Gras, denn den hatte ich bei ERWIN verloren. Da war gerade mal die Zeit war nicht wichtig und trotz suchen auf allen Viehren war die Suche erfolglos. 

Nach dem umziehen interessiert mich dann doch meine Schwimmzeit und ein Blick auf die Uhr sagt mir ich starte nur noch mit Muffins im Bauch. Obwohl ich mit Jürgen gewartet habe bis alle im Wasser waren wurde es eine 1:21:30 und eine Nettozeit von 1:19:12 für die 3800 Meter + 84 Meter Zick-Zack.


Nachdem Erwin auf der Radstrecke war ging es nach Regensburg an die Donau zum Kraftwerk, denn dort war das Stimmungsnest der Mafia. Dort traf ich mich dann mit Ebru unserer Läuferin um ihre Sachen zu übergeben, denn auch sie kam erst am Sonntag aus Pforzheim an. Und irgendwann war es wieder so weit und ich bewaffnete mich mit der Kamera und fing die Athleten auf der Laufstrecke ein. 

Jeder von uns konnte seine Zeiten ziemlich gut einschätzen und das war auch gut so, denn wir erschienen nicht im Live-Tracker, irgendwas war mit dem Chip. Der Chip piepte bei mir an den Zeitnahmematten und auch bei Erwin beim überqueren der Checkpoints. So verstärkte sich der Verdacht das die nette Dame am Infopoint einen Zahlendreher bei Mika angegeben hatte. 

Nachdem Ebru ein drittes mal an uns vorbei gelaufen war wurde es auch für mich Zeit mich Richtung Domplatz zu begeben denn nach 11:57:01 liefen wir gemeinsam über die Ziellinie. Es war mal wieder ein wunderschöner Tag gemeinsam mit Freunden Sport zu treiben und zu feiern. Ach übrigens der Chip von Erwin lag mal ganz unschuldig im Kofferraum.




Samstag, 5. August 2017

Road Trip 2017 - die Fünfte und ein DNS


Samstag in der früh und schönstes Wetter, es kann nur der Tag vom Starnberger See Schwimmen sein. 


Nur ich habe am Mittwoch eine ISG Blockade gelöst bekommen mit allem Trara. Heute in der früh mit einem Krampf im hinteren Oberschenkel und Wade aufgewacht, der Tonus zu hoch. Das Spiel hatte ich schon mal in Heilbronn und war nur ein K"r"ampf. Es war mir einfach zu heikel zudem ich ja nächste Woche in Regensburg mit einer Staffel am Start stehe. Bis dahin hat sich wieder alles beruhigt. So habe ich meine Sachen im Auto gelassen und bin mal als Zuschauer an den Start gegangen. Manchmal ist eine halbe Stunde Autofahrt ganz gut um nochmals sein Vorhaben zu überdenken, denn losgefahren bin ich ja um zu Starten.




Sonntag, 9. Juli 2017

Road Trip 2017 - die Vierte, Raceday in Roth

Die Nacht war kurz, auch wenn ich rechtzeitig in der Dackelgarage lag. Morgens um vier wacht das Camp auf - es ist Raceday. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt, in seinen Gedanken schon lange beim Schwimmstart, in der Wechselzone oder bei seinen Freunden und Partnern die unterstütz werden wollen. Nach einer Tasse Kaffee und einem Hefeteilchen ist es auch für mich soweit aufzubrechen. Dieses Jahr bin ich nicht als Mafiataxi unterwegs, ich habe das Glück mich bei Anja und Dirk in das Auto einzumieten. Neben mir ist mein Staffelpartner Gabor, für ihn das erste Jahr in Roth.



Es geht über die mit Menschenmengen besetzte Brücke in Richtung Wechselgarten zum Schwimmstart und da war sie plötzlich die Anspannung, Aufregung und die Gänsehaut. Ich stehe zum dritten Mal als aktiver Teilnehmer am Start und ich habe noch immer einer Rechnung mit dem Kanal offen. 2014 bei meinem Einzelstart und 2016 als Staffelschwimmer hatte ich das Rennen, für meine persönlichen Erwartungen vergeigt, diesmal sollte es anders werden.

Gabor und ich haben noch genügend Zeit bis zum Start unserer Staffel und so gönnen wir uns noch ein zweites Frühstück. Manch einer sieht mich verdutzt an da ich mir noch eine Stunde vor dem Start einen Kaffee und eine Wurstsemmel gönne, doch die Art der Versorgung ist wohl getestet beim Schwimmen. Wir sehen uns noch am Kanal einiger Schwimmerkurz vor dem Ausstieg an, natürlich nicht über den einen oder den anderen Schwimmstil zu lästern, und dann wird es auch für uns Zeit sich in die Wechselzone zu begeben.

An den Rädern angekommen gibt es erst einmal ein großes "Hallo", denn es sind 38 Mafia-Staffeln am Start. doch irgendwann ist die Zeit gekommen in der sich jeder nur noch auf sich selbst fokussiert. Have your gear ready? Ich bekomme kurz einen leichten Anflug von Panik, weil ich wie üblich beim Schwimmen in der Duschtasche nach meiner Schwimmbrille suche, doch ein weiterer Griff in den Rucksack hat mir den kurzen Anflug genommen. Den Schreck hat man mir wohl trotzdem angesehen, denn ich werde gleich darauf hin angesprochen. "Schwimmbrille vergessen? Nein nur nicht an den üblichen Platz hingesteckt, sondern gleich alles zusammen mit der Badekappe und dem Garmin. Mir ist der Trubel gerade alles viel zu viel, ich muss mal für mich alleine sein doch wie stelle ich das in Mitten von dem ganzen Gewühl an? Der Vorwettkampfmodus ist gestartet. Ich leg mich mitten zwischen den Rädern, besser neben Gabors Rad in die Wiese, ziehe mir meinen Hut über die Nase und gebe zwischen meinen beiden Ohren Vollgas zumindest was die Lautstärker der Musik angeht. So abgeschottet von dem Trubel gelingt es mir mich zu sammeln und "mein" Rennen nochmals durch den Kopf gehen zu lassen wobei mir noch immer die Challenge Heilbronn in meinem Kopf steckt. Was ist, wenn, was mache ich wenn, was was was, alles kreist sich um den Schwimmstart im Neckar und der Krämpfe die ich hatte. Vor vier Wochen war ich alleine unterwegs und niemand war von mir abhängig ins Ziel zu kommen, heute schon. Irgendwann komme ich wieder aus meinem Tunnel raus, ich habe ein Date mit einem schwarzen Männlein.


Noch eine knappe halbe Stunde bis zum Start und Gabor fragte mich wann er mit mir zu rechnen hat und ich meinte zu ihm das er mit mir spätestens um 9:30 Uhr zu rechnen hat. Vor lauter rumgehopse und gegenseitigem "Viel Glück" knuddeln wird die Zeit dann doch noch fast knapp. Ich darf mich beeilen in meinen Startblock zu kommen und muss mit noch durch die nachfolgenden Teilnehmer mit "Entschuldigung, darf ich mal, ich muss da mal durch", dem zeigen der Badekappe mit der Startzeit um 8:55 Uhr" drängeln und schaffe es gerade noch rechtzeitig da zu sein. Der Block wird aufgemacht alle gehen ins Wasser, die Strecke bis zur Startleine nutze ich zum kurzen einschwimmen. Die Badekappe sitz, die Schwimmbrille passt auf den Augen der Garmin hat GPS. Mit Böllerschüssen werde ich mit gut 200 oder mehr Teilnehmern auf die Strecke geschickt und die Schwimmleine geht nach oben. 


Ich habe mich direkt an der Absperrleine in der Mitte vom Kanal positioniert und mir vorgenommen mich dieses Jahr auch direkt daran zu orientieren. Das gelingt mir auch sehr gut doch noch immer sitzt der "Krampfteufel" in meinem Kopf. Nach gut 1500 Metern ist der erste Wendepunkt und nach der ersten halben Stunde im Wasser bin ich mir sicher das meine Beine heute mit mir sind. Das Gespenst in meinen Gedanken ist weg und ab jetzt gilt für mich nur noch Kopf nach unten und das ins Wasser bringen was ich im Becken trainiert habe. Meinen elektrischen Helfer am Arm habe ich stumm geschaltet, ich bekomme keine Zeitintervalle oder Kilometerabschnitte durch brummen am Handgelenk mit, ich schwimme einfach nur und bekomme nur kurz am Rand die Kilometermarkierungen mit. Bei gut 3500 Meter und der nächsten Wende schießt mir der Gedanke in den Kopf "hoffentlich steht Gabor schon am Rad, ich bin in 10 Minuten in der Wechselzone, es läuft endlich wie geplant". Die letzten 500 Meter geht es am Ufer vom Kanal entlang und ich werfe immer wieder einen Blick beim Luft holen auf die Zuschauer. Es ist immer wieder beindruckend und überwältigend die begeisternden Massen an der Brücke und am Schwimmausstieg zu erleben und kaum, dass ich das genießen kann empfangen mich schon vier Arme und helfen mir mit einem kräftigen Ruck aus dem Wasser. Mit kleinen Schritten geht es über die Zeitnehmmatte und ich renne so schnell es mir noch möglich ist in T1 für die Staffeln. Schon beim Check-In habe ich mir genau gemerkt wie und wohin ich laufen muss. Erster Radständer, zweiter Radständer, dritter Radständer vor dem Bauzaun rechts rein und ich kann nur noch laut Gabor brüllen. Er schnappt sich meinen Chip und ist nach 2 Minuten und 6 Sekunden nachdem ich aus dem Wasser gekommen bin auf der Radstrecke. Ich dagegen liege erstmal im Gras und schnappe nach Luft. Es dauert nicht lange bis ich mich wieder gefangen habe und ein Blick auf die Uhr bestätigt mein gutes Gefühl. 


How to prepare for...

Da geht das eine Schwimmtürchen zu und dafür öffnen sich gleich zwei neue. Nachdem das 24h-Schwimmen in Haar abgesagt wurde, bekam ich di...