Frühstück wird absolut überbewertet



Irgendwann ist es Zeit aufzubrechen. Frühstück, was ist das? Zu lange Kaffee getrunken, zu lange gequasselt. Die Pläne vom Vorabend sind in Schall und Rauch aufgegangen, aber es gibt an dem Vormittag dann doch noch einen fixen Termin - den Womensrun. Dort kann ich schon mal das jubeln und anfeuern für morgen üben. Die schnellste Frau ist mit knapp 17 Minuten wieder im Ziel da ist der Rest vom Lindwurm mal gerade bei der Halbzeit.
Der Tag geht auch in die zweite Halbzeit und endlich gibt es beim Italiener was zu essen, denn so recht an Füße still halten ist nicht zu denken. Es geht zum Bike-Check-In und ich beaugäpfel den Schwimmausstieg und den Kanal. 


Mit meinen Staffelpartnern geht es zur Wettkampfbesprechung. Nochmals alles ansprechen, Unklarheiten aus dem Weg räumen. Die Spannung steigt. Die Wunschzeit meiner Staffelpartner an mich ist eine 1:20:00. Rein rechnerisch dürfte das möglich sein, rein rechnerisch...aber der Neo und ich haben ein sehr angespanntes Verhältnis.

Von zu Hause bekomme ich die Frage gestellt ob ich mich auf einer kulinarischen Rundreise befinde oder auf einem Wettkampf, denn es geht zur traditionellen Henkersmahlzeit beim Dönermann. Zurück im Camp bereitet sich eine gewisse Anspannung aus. Ob Einzelstarter oder Staffelteilnehmer, jeder geht mit seinem Start am nächsten Tag anders um.


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