Sonntag, 31. Juli 2016

Spontanes Frühschwimmen

Momentan höre ich gerade sehr auf meinen Bauch/Knie. Der Gedanke beim Triathlon am Wörthsee zu starten fühlte sich nach dem kicken mit den Zwergen nicht gut an und trotzdem will ich irgendwas anstellen das etwas anstrengend ist. In meinem Trainingszettel stand tapern und den Zustand der Erholung und Regeneration muss man doch irgendwie ausnutzen. Bis ich über einen Post von Frank -"Hätte hier vielleicht jemand bissle Lust mitzuschwimmen und/oder mich stellenweise zu supporten? " - sich spontan für ein 24h Stunden Schwimmen entschied. Was für mich am Freitag noch zu spontan war und ich mir dachte "der Kerl hat wirklich einen an der Waffel" ist am Samstagabend so gar nicht mehr so abwägig, zumindest für Sonntag Vormittag.
Morgens um fünf falle ich aus dem Bett, um sechs sitze ich im Auto und los geht es in Richtung Mainburg. Nur in der Früh finde ich niemanden bei dem ich meine Startgebühren entrichten kann, zumindest habe ich schon mal einen Zählzettel und um 7:14 bin ich im Wasser. Nach den ersten 4000 Metern versuche ich nochmal mein Glück mein Geld loszuwerden und mich als offiziellen Teilnehmer zu registrieren. Nach gut einer halben Stunde hüpfe ich wieder ins Wasser und schwimme "gemütlich" weiter denn das Zeitfenster passte noch für mein persönlich gestecktes Ziel.
Nach dreieinhalb Stunden zieht ein Gewitter auf und die Teilnehmer müssen das Wasser verlassen. Leider denn ich bin gerade so schön beim vor mich hinblubbernd, aber Sicherheit geht vor.  Nach einer dreiviertel Stunde ist das Unwetter vorbeigezogen und es geht wieder ins Wasser und ich versuche noch ein paar Bahnen auf meinem Zählzettel abzuhaken. Punkt 12 Uhr macht es Mööööp und das Schwimmen ist vorbei. Als erstes unter die Dusche und Essen.
Leider habe ich mein Ziel die 10 Kilometer voll zu machen nicht erreicht, aber vom Blitz im Wasser gegrillt zu werden ist es nicht wert. So steige ich nach 8600 Meter, nach meiner Zählhilfe, aus dem Wasser und bin zufrieden. Zwar merke ich etwas die Arme, aber beide Schultern sind mir freundlich gestimmt. Nach der Siegerehrung bekam ich dann auch noch mein Zettelschön. Leider mussten die Teilnehmer die nicht an der Siegerehrung beteiligt waren 1:45:00 nach Wettkampfende warten bis sie ihre Urkunden bekamen. Wohl das einzige an der Veranstaltung was zu bemäkeln ist, sonst wirklich nett und familiär.

Ach übrigens, der Kerl der einen positiv an der Waffel hat, hat das Rennen gewonnen.

Samstag, 30. Juli 2016

Auf der Suche nach einer Alternative



Ab Mittag mit den Enkelzwergen am See und ich hätte mit ihnen nicht kicken sollen. Ein Pieks hinter der Kniescheibe lässt mich zweifeln ob es Sinn macht bei einem welligem/bergigem Streckenprofil zu radeln und zu laufen. Locker und flach geht ja ganz gut, druck auf die Pedale und hügelig geht noch nicht so doll.
So werde ich morgen in der früh wohl noch bei einem 24h-Schwimmen einsteigen. Warmgeschwommen habe ich mich zumindest heute schon. Mal schauen wie ich aus dem Bett komme.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Hauptsache Spaß dabei


Am Montag geht es ins Wasser mit 25 Meter max. Irgendwie bin ich grad etwas matschig. die 21" waren nicht zu greifen, dafür kontinuierlich die 22" bis das Laktatteufelchen in die Arme gefahren ist. Für den zweiten Block gesellte sich noch das Krampfteufelchen in der Fußsohle dazu. Abbruch.
Da gleiche am Mittwoch auf dem Rad. Eine Unwetterwarnung jagt die andere am frühen Abend. somit die Einheit für die Rolle programmiert und mit den Wattwerten wohl etwas zu hoch gepokert. Nach 30 Minuten steigen ich nach den Intervallen fix und alle vom Rad und muss erstmal 30 Minuten nachdampfen bis ich überhaupt zum duschen gehen kann.
Alles kann, nichts muss - Hauptsache Spaß dabei.

Sonntag, 24. Juli 2016

Up and Down



Am Samstag geht es endlich wieder auf das Rad. Nur das was auf dem Zettel steht kann ich nicht umsetzten. Ich habe das Gefühl das die Reifen förmlich am Asphalt festkleben. Naja kann nicht immer so laufen.

2:39:58 - bike
58,6 km - eiern

Was am Samstag noch zäh und festgeklebt war ist am Sonntag ganz locker und leicht. Ich fliege über den Asphalt, das Rad hat sich zum Hovercraft über Nacht verwandelt. Trotzdem lege ich kurz zwei Stops ein, denn ich muss unbedingt zwei Teilnehmer bei der Challenge Poznan starken.

2:51:20 - bike
65,9 - GA1

Freitag, 22. Juli 2016

Mir fehlen die Worte

Sehnsüchtig warte ich auf eine SMS von DHL das mein Paket in der Packstation eingeliefert worden ist. Zuvor hole ich noch das Auto von der Niederlassung ab, denn der kleine grüne Rennfrosch hatte einen Plattfuß. Eigentlich bin ich den ganzen Tag schon unterwegs, so überlege ich mit bevor der Feierabendverkehr einsetzt zur Packstation zu fahren und dann einen Bogen über das OEZ zum Krafttraining ins Studio, auch wenn es zusätzlichen Weg bedeutet. 
Zu Hause wird natürlich die neue Beute sofort ausgepackt und in diese hineingeschlüpft. Passt....das neue schwarze Männlein darf bei mir in den Schrank einziehen, denn der alte Neo und ich.....naja wir zwei mögen uns nicht so sehr. Die Freude ist groß bis meine Tochter mich anruft und mich fragt ob alles bei uns in Ordnung sei. Erst da bekomme ich die Tragödie mit und mir wird kurzfristig mulmig, denn 1,5 Stunden vor dem Amoklauf war ich genau an dem Ort, es hätte auch anders sein können.

1:00:00 - kraft

Mittwoch, 20. Juli 2016

Wieder im Plan


Gefühlte zwölf Stunden Schlaf in drei Nächten, ein Halbmarathon in Flip-Flops und eine Heimreise die üblicherweise keine 1,5 Stunden braucht haben mich dazu gebracht zwei Trainingstage sausen zu lassen. Am Montag zum schwimmen einfach zu platt nach der Heimfahrt, am Dienstag "Füße" um zu laufen. So geht es erst am Mittwoch wieder nach Plan zum Krafttraining. 

1:00:00 - kraft

Sonntag, 17. Juli 2016

Ein Halbmarathon in Flip-Flops oder mit Frodo alleine im Wald

Morgens um vier ist die Nacht vorbei. Ein Auto fährt vor, das Camp beginnt so langsam zu erwachen, die Einzelstarter machen sich auf den Weg zum längsten Tag des Jahres. Ich hingegen kann noch zwei Stunden in meiner Deckelgarage vor mich hindösen, mein Start ist erst um 8:50.
Das schöne als Staffelteilnehmer ist das man auch von dem ganzen Drumherum mitbekommt. So stehe ich inmitten von gut 25.000 Zuschauern am Kanal und sehe die Pros im Kanal zum zweiten Wendepunkt schwimmen. Jan Frodeno ist als erstes aus dem Wasser und brauste dann mit einem wuuuschhhhhhhhhh an mir vorbei, es sollte nicht das letzte mal gewesen sein.

Irgendwann bin auch ich an der Reihe mich in Richtung Startbereich zu begeben. Auf die Nachfrage ob ich Aufgeregt bin meinte ich nur kurz: NÖ. Ich bin eher müde, irgendwie fehlt es an Anspannung. Die kommt aber als es soweit ist sich in den Neo zu quetschen und den großen Zeh in den Kanal zu stecken. Um dreiviertel Neun geht es ins Wasser. Bei 19°C bin ich schlagartig wach, etwas einschwimmen und warten bis zu Startschuss. In diesen fünf Minuten bin ich Händchenhalter, Seelentröster, Mutzusprecher und Kuschelmaus in einer Funktion. Mit einem Peng, einem Böllerschuss und einer Startleine die nach oben geht wird die Startgruppe auf die Strecke geschickt. Fünft Minuten später höre ich die nächsten Böller aus den Kanonen knallen und ich werde von Teilen der Startwelle überrollt. Irgendwie läuft es nicht so wie ich es mir vorstelle. 

Übrig bleibt....ich bin ins Wasser, es war nass, es war kalt, irgendwann lerne ich es noch in diesem Kanal gerade aus zu schwimmen, ich bin aus dem Wasser raus, zufrieden bin ich mit der Zeit nicht, werde meinen Neo in die Tonne getreten, der hat mir einen riesen Knutschfleck am Hals verpasst und ein neuer Neo kommt. So endet mein Einsatz als Staffelschwimmer und mein Startschuss als Streckenelse beginnt.
Mit dem Auto geht es nach Eckersmühlen und um es überhaupt wieder zu finden gibt es ein Bild von der Straßenkreuzung. Der Lärm ist unser Wegweiser und es dauert nicht lange bis wir  an der Biermeile sind. Die Mittagszeit ist schon lange vorüber und Anja, Anna und mir fällt ein das es doch so langsam Zeit wäre für ein Frühstück. Die Leberkässemmel ist schnell gefangen und dabei fragen wir noch schnell nach dem Weg zur Kanalbrücke, denn unser Ziel ist ja das Goldmobil von der Mafia. "Die Straße geradeaus bis zum Ortsschild und dann den Weg links. Da kommt ihr dann schon hin." Mit dem Hintergedanken der Mann ist  von hier, der wird das schon wissen machen wir drei Mädels uns auf den Weg. Wir sind in einem kleinem Wäldchen oberhalb vom Kanal unterwegs und kommen an einem Markierungspunkt der Laufstrecke vorbei und plötzlich macht es unerwartet zum zweiten mal am Tag wuuuschhhhhhhhhhh. Normalerweise folgt vor dem ersten Läufer eine Kavalkade an Motorrädern und Radlern, wohl aber nicht auf dem Plateau bei Streckenabschnitt 30. Bevor wir es richtig wahr genommen haben waren wir drei Mädels für einen Bruchteil von Sekunden mit Frodo alleine im Wald und konnten dann nur noch die Rückseite von ihm und seinen Laufstil bewundern. Zuerst schimpften wir auf den Mann mit der Bratwurst und Leberkässemmel weil er uns auf einen Umweg von gut 4 Kilometer schickte, aber es hat sich dann doch gelohnt in Flip-Flops durch den Wald zum Goldmobile zu wandern. Dort angekommen legte ich mich mal ins Gras und hielt eine kurze Siesta bei gefühlten 120 Dezibel die aus den Boxen beim Stimmungspunkt der Hardtsee-Mafia kamen.
Der Wandertag bei der Challenge Roth hatte nicht nur die Stimmungsester auf dem Plan er war auch Support für Uwe, den Liebsten von Anja. Um rechtzeitig im Ziel zu sein wurde der Motivationskuss von der Liebsten an den Liebsten ausgelagert und wir machten uns mit der Mama unseres StaffelradlersTobias in Richtung Camp. So ein großer Haufen macht es wirklich auch für nichtbeteiligte möglich von A nach C über B gebracht zu werden. Im Camp entledigter ich mich dann auch meiner Flip-Flops und schlüpfte in meine Turnschuhe. Es wartete ja noch der Zieleinlauf unserer Staffel auf mich.
Sascha macht es spannend. Der erwartete Zieleinlauf schiebt sich immer mehr nach hinten und ich mache mir Gedanken ob es ihm gut geht. Und irgendwann kommt er am vereinbartem Treffpunkt wo wir Schimmer und Radler mit zum Zieleinlauf einstiegen können und er ruft beim Anblick von vielen anderen Mafiosis "Wo ist meine Staffel?". Die steht genau vor ihm und dann wird es doch noch emotional. Meine Schwimmzeit ist vergessen, ich genieße den Lauf im Zielkanal und zische innerlich zum Zieltorbogen "Arschloch, nun sehen wir uns doch noch....hä des hättest nicht gedacht, oder? So macht man aus einem DNS noch ein Finish".
Es gibt noch zwei "Siegerbier", wir jubeln die restlichen Athleten auf dem roten Teppich ins Ziel und ich genieße das Feuerwerk. Minuten in denen ich mit Roth persönlich ins reine komme.  Nächstes Jahr wieder, aber dann gleich im Team. 

P.S.: am Ende des Tages war es ein Halbmarathon in Flip-Flops.

Samstag, 16. Juli 2016

Frühstück wird absolut überbewertet



Irgendwann ist es Zeit aufzubrechen. Frühstück, was ist das? Zu lange Kaffee getrunken, zu lange gequasselt. Die Pläne vom Vorabend sind in Schall und Rauch aufgegangen, aber es gibt an dem Vormittag dann doch noch einen fixen Termin - den Womensrun. Dort kann ich schon mal das jubeln und anfeuern für morgen üben. Die schnellste Frau ist mit knapp 17 Minuten wieder im Ziel da ist der Rest vom Lindwurm mal gerade bei der Halbzeit.
Der Tag geht auch in die zweite Halbzeit und endlich gibt es beim Italiener was zu essen, denn so recht an Füße still halten ist nicht zu denken. Es geht zum Bike-Check-In und ich beaugäpfel den Schwimmausstieg und den Kanal. 


Mit meinen Staffelpartnern geht es zur Wettkampfbesprechung. Nochmals alles ansprechen, Unklarheiten aus dem Weg räumen. Die Spannung steigt. Die Wunschzeit meiner Staffelpartner an mich ist eine 1:20:00. Rein rechnerisch dürfte das möglich sein, rein rechnerisch...aber der Neo und ich haben ein sehr angespanntes Verhältnis.

Von zu Hause bekomme ich die Frage gestellt ob ich mich auf einer kulinarischen Rundreise befinde oder auf einem Wettkampf, denn es geht zur traditionellen Henkersmahlzeit beim Dönermann. Zurück im Camp bereitet sich eine gewisse Anspannung aus. Ob Einzelstarter oder Staffelteilnehmer, jeder geht mit seinem Start am nächsten Tag anders um.


Freitag, 15. Juli 2016

Kauf dir keinen Mini, da bekommst du nichts hinein

Morgens um halb sechs ist die Nacht für mich vorbei. Die Aufregung und die Vorfreude auf das Wochenende in Roth ist wohl größer als gedacht. So wird alles gepackt was man so für ein sportliches Wochenende benötigt. Neopren, Tripelle, Rennrad und was man so noch benötigt.

Auf dem "Campingplatz" erwartet mich die Deckelgarage, mein Heim für die nächsten paar Tage.

  

Nachdem ich mich häuslich eingerichtet habe packe ich einen meiner Sportrucksäcke und mache mich auf den Weg zum Rother Schwimmbad. Challenge4all ist angesagt. 750 Meter schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer laufen sind geplant. Ich hole die Startunterlagen ab, checke in der Wechselzone ein doch irgendwas stimmt nicht. Ich fühle mich einfach nicht fit, bei der Wettkampfbesprechung fühle ich mich eher flauschig als spritzig. Das Frühstück war die letzte Mahlzeit, die Autofahrt, die drückende Schwüle und nicht genügend getrunken. So fasse ich den Entschluss das Rennen sein zu lassen und für meinen Einsatz am Sonntag fit zu sein.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Bergankunft



Paula Perle erstrahlt in ihrem schönstem Glanz. Frisch geputzt steht sie da in ihrer Box und scharrt mit ihren polierten Hufen für den nächsten Einsatz. Die frisch vom Frisör ondulierte Damen springt auch nicht ins 50 Meter Becken und macht sie die Haare nass, so wird das Rädchen in die Rolle eingespannt. Die Straßen sind draußen noch feucht und voller Blütenzeug...ne nichts für so eine feine Rad-Dame. So wird mit der TdF locker pedaliert und ein paar kleinen Sprints eingebaut um die Beine aufzuwecken.

0:50:00 - bike/rolle
17,01 km - REKOM

Mittwoch, 13. Juli 2016

Fenster zum Hof



So eigentlich ist es ja genau mein Laufwetter. Es fliegen keine Pollen rum die mich nach Luft schnappen lassen, es ist schön abgekühlt, die Wege sind nicht mehr staubig.
Eigentlich, denn kaum das ich los will/kann fängt es an sich wunderbar einzuregnen und da kommt das Wetterweich in mir vor.
So wird aus dem eigentlich nichts, schmeiße den Rettungsanker und flüchte mich ins Studio auf das Laufband. Nach HF rennen das macht mich nicht flinker. So stelle ich mir mein GA1 ein und trabe knappe 40 Minuten vor mich her die immer wieder mit 1 Minütigen Tempostückchen a @6:00 unterbrochen werden. Was so etwas Regen und eine Klimaanlage ausmacht die einem die Lindenblüten und Co. vom Hals halten.

0:39:00 - run
5,07 km - GA1

Montag, 11. Juli 2016

Weiter so

Nach dem Motto "Weiter so" ist nach dem Start vor dem Start. Der Herr Klappergestell fragte mich heut morgen ob ich Muskelkater hätte und meine Antwort war nein. Da bekomme ich doch zu hören ich hätte mich dann wohl gestern nicht genug angestrengt. 

Das ich mich angestrengt habe merke ich doch etwas in den Beinen, aber das ist auch gut so. Daher ging es heute mal gleich, zur aktiven Erholung, ins Wasser. Kurz vor den letzten 100 Meter wurde ich dann noch zur Beckenrandquatsche und laberte ne Zeitlang mit einem Schwimmer im Wasser. Man sieht sich in Roth. 


0:52:07 - swim
2250 Meter - Technik und GA1/2 blubbern

Sonntag, 10. Juli 2016

Möge der Pannenteufel mir nicht auf den Pelz rücken

Möge der Pannenteufel dieses Jahr von mir fern bleiben. Letztes Jahr löste sich die Lauffläche vom Mantel und meine Schuhe waren eher die von Aschenputtel.

Have your Gear ready ist das Motto vor dem Start und so überprüfe ich am Vorabend noch mal alles am Rad und die Reifen weisen keine Spuren von Verschleiß auf. Am Morgen wird der Rest vom ganzen Krempel in den Rucksack gesteckt und ich machte mich auf den Weg mit drei Zielen. Da ich gestern schon die Startunterlagen geholt hatte konnte ich den Late Check In in Anspruch nehmen und mich nicht hetzten.

Samstag, 9. Juli 2016

Im Stau stecken geblieben



Etwas locker die Beine ausschütteln. Nur den falschen Ort dafür gewählt. Ich wollte im Olypark, rund ums Stadion, einige Sprints einbauen ohne lange aus der Stadt raus fahren zu müssen. Bei einem 24h MTB Rennen eine schlechte Idee. Naja dafür etwas mit Bekannten geratscht. Das Mundwerk muss ja auch gelockert werden.

0.33:36 - bike
9,99 km

Mittwoch, 6. Juli 2016

Carbon statt Kondition



Morgens um vier klingelt der Wecker zum ersten aufwecken, um viertel nach wanke ich zur Kaffeemaschine. Nur gut das Koffein nicht mehr auf der Dopingliste steht. Um 5:05 sitze ich in der Bahn und begebe mich zu meinem, wohl, zukünftig neuen Arbeitsplatz. Der Betrieb läuft auch Hochtouren und an einem Tag zum umsehen steht man eigentlich nur rum wie ein Baum der nicht verpflanzt werden kann. So tanze ich um die Mitarbeiter umher und mache Dinge die ich seit Jahren nicht mehr getan habe. Ob die Damen im Team wussten das da vielleicht ihre neue Chefin da steht?

Am Nachmittag ruft das Sofa, etwas müde bin ich dann doch und die Beine melden sich zu Wort. Zum arbeiten benötige ich eindeutig andere Schuhe als die gestellten, denn danach war erstmal das untere Fahrgestell gar nicht bereit weitere Leistung zu geben.
Aber, da warten noch ein Paar andere Schuhe auf mich. Carbon statt Kondition ist das Motto meiner neuen Radschuhe. Ach sind die fein, schmiegen sich um den Fuß wie Handschuhe und sind erheblich leichter als meine Alten die doch über drei Jahre mir treu Dienste geleistet haben.

So geht es am Nachmittag zur Ruderregatta und auf dem Weg ein netter Plausch mit einem Radler an der Ampel. Der wollte mir Vorrang lassen, weil ich ja eh schneller sei. Ich meinte nur darauf hin das ich in der Stadt ganz friedlich und besonnen fahre da ich noch weiter gesund und heil radeln will. Er fragt ob er sich in meinen Windschatten hängen darf. Gerne ich bin eh grad am einfahren und an einer Steigung kam er und meinte komm häng dich ran - süß. Mit einem Servus verabschiede ich mich an der Kreuzung und dann fange ich an durch unterschiedliche Intervalle Druck aufzubauen. Sekunden, Minuten und Streckenweise gilt es Kette rechts, damit die Beinchen wissen was sie am Sonntag zu leisten haben. Dabei hole ich mir den 3. Platz der Frauen auf einem Streckensegment. Ohne Rücksicht auf Autoverkehr, Hunde und Fußgänger.....ja wenn meine Tante Eier hätte wäre sie mein Onkel.


1:13:53 - bike
26,3 km

Montag, 4. Juli 2016

Fundstück am Montag



Ein blaues Treibgut auf der Bahn mit einer Badkapp vom Stadt Triathlon auf. Im Olybad gibt es keine Schiebekarpfen wie im Maschsee auch keine weitere Antriebshilfen. Wie mag die Gute bei dem Schwimmstil, mehr tief als weit, da durchgekommen sein... auch wenn es nur 400 Meter sind. Miss Marpel sagt zu mir das muss ein Fundstück sein, die Badkapp nicht das Treibgut. 
Ich hingegen versuche mich heute in technischen Übungen und spätestens bei 2*100 Meter Beine werde ich von dem Tempowunder überholt. 

0:45:53 - Swim
2000 Meter

Sonntag, 3. Juli 2016

Hot-Iron Wo-man

Mein Tag beginnt mit dem Schwimmstart noch im Bett. Der Live-Stream macht es möglich die Ironman EM in Frankfurt zu verfolgen. Nach dem Frühstück beginnt auch mein Radpart und ich werde zur Hot-Iron Wo-Men, das Bügelmonster will gezähmt werden. Die Horde an bügelwilliger Wäsche läßt sich kaum noch im Korb halten.Während Sebi mit dem Wechsel in T2 die Führung übernimmt und Herr Bötscherer seinen Wechselbeutel versucht aufzupfriemeln, zumindest O-Ton der Eierman Kommentatoren, wechsle auch ich mein Sportgerät. Das Bügelmonster hängt gezähmt und gebändigt im Schrank und ich hole die Rennpelle aus diesem.
Flach soll es sein, Grundlage fahren mit hoher Trittfrequenz. Sobald ich auf der Ruderregatta bin funktioniert das auch soweit gut mit dem Rädchen fahren, außer ich muss Hunden, Skatern oder Bunjee-Jumpern ausweichen.

1:59:32 - bike
40,5 km - GA1

Samstag, 2. Juli 2016

Grant Depart


Endlich es ist soweit, die Tour de ...... Ja die startet heute auch, aber auch ich sitze endlich wieder auf meinem Rädchen. Auch mein Terminkalender weiß das es heute wieder losgeht.


Ich stelle mich in den Wind, am Erdbeerfeld erwischen mich ein paar dicke Regentropfen aber das große Gepuste sorgt dafür das ich trocken fahren kann. Schwierig war es, denn es sollte mal sofort zum Einstieg von GA1 bis I1 gehen. Beim I1 hatte ich dann doch zu beißen. Sie hat sich stets bemüht steht heute in der Beurteilung über die Ausfahrt. Egal...Spaß hat es gemacht.

2:00:38 - bike
43,3km - GA1/2

How to prepair for...

Da geht das eine Schwimmtürchen zu und dafür öffnen sich gleich zwei neue. Nachdem das 24h-Schwimmen in Haar abgesagt wurde, bekam ich di...