Dienstag, 29. April 2014

Ja wie kommst du denn jetzt nach Hause?

Das geht nur mit Bienenfleiß und kompletter Planung des Tagesablaufs. Neben Job und Training liegt noch ein Termin bei meinem Radlmo. Trotzdem genehmige ich mir nach der Arbeit eine kleine Siesta, etwas Erholung brauch ich doch vor dem Lauf. Bevor ich überhaupt starten kann bringe ich meine "Paula Perle" aka mein Rad zum meinem Radtechniker um es für die Saison fit machen zu lassen. Die Antwort auf seine Frage "Wie kummst du denn etzad hoam?" war für mich ganz selbstverständlich, für ihn wohl etwas wunderlich " Ja mit meine Fiaß. Ich geh jetzt noch zum laufen." Er meinte nur das ich wohl doch a bissl narrisch sei bei meinem aktuellem Arbeitsvolumen. Tja Planung ist alles.
So laufe ich nach Hause mit einem kleinem Umweg der mich zweimal um den Schloßpark führte. Ein wunderbarer Lauf der entspannend für den Kopf war und sich sogar nach dem gestrigem Krafttraining leicht anfühlte.
Und jetzt mache ich es dem Kerl gleich, der sich vor dem Schloß zum schlafen legt.

1:51:04 - run
14.81 km GA1/2



Samstag, 26. April 2014

Tiefflieger



Auf dem Weg zu meiner Koppelstrecke komme ich am Feldmochinger See vorbei. Das gerade frisch sprießende Grün auf den Äckern ist wohl ein beliebter Rastplatz von einer Kommune schnatterndem Federvieh. In meinem Kopf spielt sich ein Film ab bei dem ich hoffe das er nicht wahr wird.
Auf dem Weg von meiner Koppelstrecke komme ich am Feldmochinger See vorbei, und aus dem Kopfkino wird Realität. Die Gänse auf dem Acker erschrecken sich und starten fluchtartig vom Acker und ich mittendrin. Mir bleibt nur noch übrig mit ganz flach auf den Ärolenker zu legen und nur noch zu hoffen das mich die Kilogramm schweren Luftgeschosse nicht vom Rad runter holen. Eine erwischt mich mit ihren Füßen am Kopf. Gut das ich Helm trage.
Ne das Frühjahr ist nichts für mich. Vor zwei Jahren rennt mich beinahe ein Reh vom Rad, letztes Jahr Flugattacken vom Fasan und gestern die Gänse.

0:29:05 - run
4.32 km
2:01:08 - bike
47.73 km

Freitag, 25. April 2014

Fatamorgana unter Wasser

Die letzten 800 Meter quält mich die Vorstellung von getrockneten Mangostreifen, Walnüssen und Schokokeksen. Eine gemopste Fischfrikadelle und ein rote Beete Saft mit Erdbeeren und Ingwer am Morgen reichen nicht aus.

1:28:16 - swim 
3800 Meter; GA1/GA2 und eine Punktlandung nach Plan.

Mittwoch, 23. April 2014

Das Schwein auf der Schulter



Der Schweinehund war heute schwer auch wenn ich heute gegen Mittag aus dem Geschäft bin.
Ich muss wohl bei der türkischen Mama furchtbar hungrig ausgesehen haben, bei der Portion die sie mir mit nach Hause gab. So gab es zu Mittag erstmal Köfte mit Reis und Salat, sowie ein feiner Mittagsschlaf. Der Hax ist ebenso beschwerdefrei und so geht es auf die Strecke.

Das Einlaufen ist mühsam und die erste Hälfte der Einheit eher eine Qualeinheit (der Kopf streikt, ich brauche drei kurze Gehpausen und reiß mich am Riemen das Training nicht abzubrechen) anstatt eine Qualitätseinheit bis ich endlich am Trinkbrunnen im Schloßpark mich innerlich und äußerlich abkühlen kann. Endlich bin ich im Schatten, für 22° bin ich viel zu warm angezogen, und ich fühle mich bei der zweiten Hälfte des Blocks wesentlich besser und ich drehe meine Runde in einem kleinem Wäldchen bis die Zeit rum ist. 
1:15:00 - I1, mit müden Beinen durch Rad und Kraft sind wohl eher für den Kopf.

1:30:13 - run
12.61 km; DHF 141 (79%), max. HF 152 (85%)

Dienstag, 22. April 2014

Maulen im Vortrieb


In einem für den Laufvortrieb zuständigem Kolben mault es im unterem Gebälk. Am Sonntagabend zog das Zipperlein am rechtem Sprunggelenk ein und verschwand erst gegen Mittag so das erst an einen Runden Gang zu denken war.
Überlastung, Anpassung, alte Kriegsleiden (Bänderriss, Bruch)....keine Ahnung? Dafür heute dann lieber den Schongang mit Gewichten im Studio eingelegt anstatt durch den Olypark mit nicht gleich getakteten Schwungrädern zu eiern. 

1:30:00 - kraft

Montag, 21. April 2014

Training so bunt wie Ostereier


Ich weiß nicht wie oft ich heute bei meinen Runden über diesem Dorfbach gefahren bin. Bei der letzten nehme ich mit die Zeit und lasse meine Gedanken mit dem Wasser fließen.

3:05:48 - bike
75 km; DHF: 120 (67%) , max. HF 155 (87%)

Freitag, 18. April 2014

Erinnerungen







Vor 9 Jahren war es der lange Lauf in der Vorbereitung zu meinem ersten HM. Man hatte ich vor dieser Strecke einen heiden Resepekt. 16 Kilometer zu laufen war für mich schon eine Heldentat.
Heute ist genau das alte Laufrevier optimal um 6 x 1000 Meter Schwellenläufe zu absolvieren und ich erahne mit welchem Tempo der Coach mich in Roth Richtung Marathon schicken will.


1:40:46 - run
13.42; GA1/I1

Dienstag, 15. April 2014

Optimierung

Seit ich die Fischbude an der "Backe"habe bekomme ich die 14 Tage Belastungsblöcke nicht mehr hin. Bevor ich das kund tun konnte reagierter der Coach und hat den Plan dem Job angepasst.
Hab mal versucht so zu planen das alle Tage mit hohem Stresspotential ausgenommen sind, an de anderen tagen aber schon ordentlich, mal schauen ob es eine gute Lösung ist ;-)
So bin ich wieder im Modus 2on, 1off, 3on und beginne mit einer Rekom-Woche die dem Job Tribut zollt. Ich denke und hoffe das ich so beides, Job und Training, besser unter einen Hut bekomme.
Die nächsten 4 Wochen werden es zeigen und dann geht es ab ins Trainingslager *hoff*.


Um dann genau dem Plan zu folgen optimierte ich erst eineinmal mein Schlafbedürfnis *g*. 

Das ganze Paket an Kraftfutter, welches ich mir noch in der U-Bahn gönnte, hat wohl nicht die Wirkung gehabt die ich mir vorstellte. Anstatt eine halbe Stunde zu Ruhen schleif ich tief und fest über 2 Stunden. So packe ich meine Kanonenkugeln mit Griff und der Spielplatz mit Stangen und Ringen wird zu meinem Gym.

1.20:00 - kraft

Donnerstag, 10. April 2014

100 Tage


OMG noch 100 Tage. die magische Grenze ist erreicht, trotzdem kein Grund zur Panik.

Nachdem ich meine persönlich gesetzte Deadline im Job erreicht habe, schlapfe ich in die U-Bahn und lege mich zu Hause erstmal eine Stunde aufs Ohr. Der Ferkelwauwau ist so müde das er gar nicht mehr aufwacht und ich schlüpfe in regenfeste Laufklamotten. Die Uhr ist mal wieder nicht geladen (nach dem letzten auslesen wieder vergessen diese aus zuschalten und im Haus sucht sich diese nen Wolf nach Mama), so laufe ich ohne ihr los. 10x20" kann ich auch ohne Uhr beschleunigen für den Rest in GA1 sorgen die müden Beine. Bei Tag 95 steige ich wieder ins Training ein, ich mal mal jetzt eine geplante Pause und genieße das Wochenende mit GöGa.

1:*undeinbisschenetwasdazu*:00
8,5 km; GA1 - frau ist ja auf ihren Strecken absolut "vermessen".

Mittwoch, 9. April 2014

Aus Run wurde Bike

Man muss nur zu seinen Macken stehen und das nützliche mit dem praktischem Verbinden. Ich überlege nach dem Aufwachen ob ich mit den Öffentlichen oder mit dem Rad zur Tagung fahre.
Ich entscheide mich für das Rad, denn mit der S-Bahn zur Tagung zu fahren um dann nach Hause zu laufen, dafür wäre der Rucksack den ich für die Wechselklamotten benötige, stellt sich als äußerst unbequem dar und ich will nicht gerade meinen Rucksack meinen Kollegen in die Hand drücken damit ich ihn quer über die Stadt verteilt wieder einsammle.

So hüpfe ich auf meine Paula Perle und rase in der früh zum Tagungszentrum außerhalb von München, denn ich habe mal wieder viel zu lang mit meinem Kaffee rumgetrödelt. Es wird ein gefühltes Zeitfahren, denn ich habe nur 9 Uhr im Kopf. Damit ist aber das Treffen gemeint und nicht der Start. Nach 31 Minuten incl. Ampelstopss bin ich nach 13 Kilometern in Oberschleißheim.
Eine kleine Diskussion mit dem Damen vom Empfang klärt auch den Aufenthalt von Paula Perle und ich verkleide mich auf den Örtlichkeiten für Damen in einen Businesskasper.
Kaum das die Tagung vorbei ist springe ich wieder in meine Kleidung in der ich mich am wohlsten fühle und die Kollegen stellen unisono fest das ich wieder nach mir selber aussehe. 
Das lange Beinkleid bleibt im Rucksack, aber der Wind ist so frisch das ich doch noch den Windbreaker vom morgen benötige.

So fahre ich über die Ruderregatta, da drehe ich noch vier Runden um den größten Pool von München um Trainingskilometer zu sammeln, wieder nach Hause und fühle mich so rund um wohl. 

2:00:00 - bike
48 km 


Dienstag, 8. April 2014

Noch kein Grund zur Panik



Hm, ich denke bis auf das Wochenende war es doch eine gute Woche, noch kein Grund zur Panik.
Das lese ich heute im meinem Log vom Trainingshauptquartier, trotzdem wurmt mich das "versemmelte" Wochenende.
Das ist genau der passende Start in den Tag den ich ausgeschlafen mit einem Haferl Kaffee in meinem Bett und nicht mit meinen Fischen verbringe. Mümmeln, döseln, lesen bis ich mich auf den Weg zum Training mache.

So lieblos und einfach nur pflichtbewusst das Krafttraining am Montag war, so verliebt und mit viel Spaß bin ich heute ins Wasser. Das leise blubbern der Luftbläschen die neben mir aufsteigen, das gluckern des Wasser, die Schwerelosigkeit, die Leichtigkeit des Vortriebs und die Regelmäßigkeit der Armzüge gleich eines Metronoms lassen mich entspannt aus dem Becken steigen.

1:00:00 - kraft

1:19:19 - swim
3500 Meter - GA1

Sonntag, 6. April 2014

Das letzte Guthaben auf meinem Trainingskonto


Ein letzter Ausfall am Wochenende wegen Job, versprochen. Ab nächster Woche gibt es wieder freie Tage und keine 55 - bis 60 Stunden Woche.

Nur dieses Wochenende hat es mich nochmal erwischt. Am Samstag werde ich Mittags von einer Kollegin persönlich aus dem Laden und zur U-Bahn begleitet, damit ich im Store nicht mehr auftauche ;-) Ich habe noch gut 5 Stunden Zeit bis GöGa nach Hause kommt und ich denke mir eine kurze pause auf dem Sofa kann vor der Radausfahrt nicht schaden. Geweckt werde ich von meinem Mann als er nach Hause kommt - ich habe über vier Stunden im Tiefschlaf verbracht. Danach bleibt nur noch die Zeit sich zu recht zu machen, denn wir sind zum Essen verabredet. Zu Hause angekommen schaffe ich es noch eine halbe Stunde wach zu bleiben und falle wieder mit einem heftigen Niesanfall in mein Bett.

Heute in der früh wache ich mit heftigen Kopfschmerzen auf, komme kaum aus dem Bett...doch ich muss. Ferngesteuert verpasse ich die Tram und springe dann doch in das Auto um in die Stadt zu fahren. Ich habe einen Termin mit meinem Chef und eine Stunde später mit meinem Team. Mitarbeiterbesprechung heißt der Termin am Sonntag Vormittag. Mittag bin ich wieder zu Hause und schlafe fast im sitzen auf dem Sofa an. Der Streßabfall manifestiert sich in Form einer Migräneattacke kombiniert mit blühenden Kastanien vor meinem Fenster und ich lande wieder in meinem Bett und betreibe Sport mit einem geöffnetem und geschlossenem Auge passiv mit der Flandernrundfahrt. Der Plan den HM zu laufen mit der Abfahrt meines Mannes Richtung Job fällt ins Wasser und ich schlapfe kraftlos wieder ins Wohnkammerl.

Dabei hatte ich doch dieses Wochenende mir so schön sportlich vorgestellt, mein Körper sich wohl aber nicht. Naja es gibt gute und schlechte Tage, die schlechten sollen jetzt aber endlich vorbei sein.

Donnerstag, 3. April 2014

Happy Feet



Weg sind die schweren Beine. Ich hab sie über Nacht irgendwo liegen lassen oder sind sie doch gestern am Beckenrand liegen geblieben? 
Es läuft sich heute so leicht, so entspannt und die letzten sechs Trainingseinheiten sind nicht zu spüren. Der Lauf heute ist Spaß pur, beschert mir gute Laune und ich bin die ganze Zeit mit einem Dumdidumdidum im Kopf unterwegs. Die Leichtigkeit der Schritte verleiten mich immer wieder zu "schnell" unterwegs zu sein und ich muss mich ständig einbremsen, obwohl es mir heute so leicht fällt. 

1:19:33 - run
11.07 km; GA2

Mittwoch, 2. April 2014

Freie Beine


Immer wieder sind Beine dabei. Dabei würde ich diese heute abschnallen und am Beckenrand liegen lassen, sie maulen und sind schwer. Herzhaft hüpfe ich mit Beinen in das erfrischende Nass und Beine macht den Beinen Beine.

1:05:46 - swim
3000 Meter

Dienstag, 1. April 2014

Glücklich und Stolz zugleich


Der Kopf ist leicht, die Beine schwer nach den letzten Tagen. Das Eisen von gestern ist in den Oberschenkeln eingelagert und macht das Laufen nach 14 Stunden im Job gestern nicht gerade leicht. 
Zäh geht das einlaufen, aber ich handle nach dem Motto von meinem Vater der mir immer beim laufen in Kindertagen (damals hieß joggen Waldlauf) sagte "irgendwann laufen die Beine von alleine". Das taten sie auch diesmal nach 20 Minuten und ich bin wieder vor der Tür. 
Das ziehen der persönlichen Reißleine hat geholfen, auch wenn das Arbeitsaufkommen noch immer extrem hoch ist, das Hirn und das Gestell spielen mit.

1:34:33 - run
12.88 km; GA1/GA2

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Da geht das eine Schwimmtürchen zu und dafür öffnen sich gleich zwei neue. Nachdem das 24h-Schwimmen in Haar abgesagt wurde, bekam ich di...