Dienstag, 28. Oktober 2014

Vorfreude



Ein Telefonat gestern Abend, ein Telefonat heute Vormittag und in der Mittagspause ging es gleich ins Reisebüro im Haus und der Flug wurde gebucht. Trainingslager ich komme...

Bis es aber soweit ist gehe ich meiner heutigen Pflicht im Kraftraum nach.


1:00:00 - kraft

Montag, 27. Oktober 2014

Ein Lauf ins Blaue

So, heute ist der Tag, es geht wieder los, Aufbauprogramm, alles für Roth ab jetzt!!!


Es ist schon irgendwie komisch wie der Kopf einem einen Streich spielt oder schlagartig wieder dabei ist. Die letzten Wochen war das Training eher Dumdidumdidum und es wurden Tage und Einheiten ge- oder vertauscht. Frei nach dem Motto ist eh gerade alles nur zum "Spaß". So ein Spaßtraining ist zwar äußerst angenehm, fördert aber auch die Faulheit und die Inkonsequenz. Es war schon so weit das GöGa beinahe mein Training übernehmen wollte ;-) weil ich, für meine Verhältnisse, so wenig machte. Das ändert sich mit dem heutigem Tag, es geht wieder los. 14 Tage Belastung/Trainingseinheiten und dann 4 Tage Pause. Dieses Jahr sollte das Trainingssystem mit dem Job zu bewerkstelligen sein, ich habe ja jetzt endlich einen Kollegen. Und nicht zu vergessen ist mein weltallerbester Ehemann der meine Ambitionen absolut unterstütz.


So geht es gleich nach dem Job in die Laufklamotte und ich leiste es mir an die Regatta zu fahren. 
Ich genieße die aufkommende Dämmerung, die Ruderer die im gleichem Takt die Paddel in Wasser gleiten lassen, den Wind um die Nase und fühle mich endlich wieder wie eine Dreisportlerin auch wenn es heute eher ein kurzer Auftakt in den Block war.

0:22:58 - run
3.12 km; GA1

Sonntag, 26. Oktober 2014

Winterrundfahrt durch die Welt


Jetzt hat auch mich die Rolle und ich werde diesen "Winter" die Welt virtuell erfahren.

Meine Strecke liegt genau zwischen dem Yorkshire Dales Nationalpark und dem North York Moors. So fahre ich durch das Gehügel von Nordengland, spüre sofort jeden Anstieg in den Pedalen und nutze die Abfahrten zur kurzfristigen Erholung.



1:00:03 - bike/rolle
21.39 km; GA1

Montag, 20. Oktober 2014

Unruhetag


Montag ist üblicherweise mein Ruhetag im Trainingsplan. Nur nicht heute denn ich kann es nicht lassen bei dem schönem Herbstwetter, welches mehr Qualität aufweist wie der ganze Sommer.

So schnappe ich mir den "kleinen grünen Rennfrosch" und "Paula Perle" und mache beide bekannt. Es ist der Tag um zu testen ob das Rennrad sich gut im Mini verstauen lässt.

So brumme ich über Land an den Schliersee zum Spitztingsattel, den Fahrspaß kann ich mir nicht entgehen lassen endlich mal den kleinen Rabauken über Land zu jagen. Am Spitzingsee bläst mir aber der Wind doch zu sehr um die Ohren, so das ich beschließe mein schlechtes Gewissen wegen Spaßbenzinverschwenung mit einmal rund um den Chiemsee mit Paula Perle zu besänftigen.






So hätte ich gerne meine, kaum vorhandene, freien Tage in den letzten sieben Monaten verlebt.

2:27:00 - bike
55 km - einfach nur Spaß haben


Sonntag, 19. Oktober 2014

Zwei ziemlich coole Freunde

Heute mit dem 2 rädrigem Gefährt unterwegs gewesen. Morgen geht es mit beiden in die Berge, wenn das Wetter nochmals mitspielt.

1:57:26 - bike
46.71 km; GA1

Sonntag, 12. Oktober 2014

Pedale vs. Pedes


Ein Wochenende im Zeichen des Marathon und dann doch mit dem Rad unterwegs gewesen.
Am Freitag gab es festes und flüssiges zur Stärkung des Leibs und der Seele mit den Foris die in München starteten oder starten wollten und dann letztendlich als Rohrkrepierer endeten, zumindest die Münchner.
Am Samstag traf ich mich noch auf der Messe mit einer weiteren Läuferin, holte doch noch meine Startnummer ab (wenn ich die schon bezahlt habe) und bekam leise in mein Ohr geflüstert das ich noch gut über 22 Stunden Zeit hätte es mir mit dem Start zu überlegen.
Pünktlich um 14 Uhr stehe ich am Start, nur nicht an der Startlinie, und steige auf mein Rad um den schönen goldenen Herbstsonntag zu genießen. Die Startnummer liegt noch immer verpackt in ihrem Umschlag rum und ich freue mich über meine sonnige Ausfahrt im Dachauer Hinterland.

2:00:47 - bike
45.42 km; GA1

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Schnuppern im neuem Revier

Es wird wohl so sein das ich das Studio wechseln werde. Um das neue Revier zu beschnuppern hab ich erstmal das "Sommerspezial" für 14 Tage in Anspruch genommen und heute gleich mal die Sportbahn im Pool getestet. Verführerisch sind die Öffnungszeiten schon, die Nähe von zu Hause bzw. Job ebenso. Keine langen Stadtrundfahrten und im Stau stehen können mich schon schwach machen.

0:35:37 - swim
1550 Meter; GA1

Dienstag, 7. Oktober 2014

Anlaufen

Eine kleine Runde im Wäldchen um die Ecke. Ich merke das ich lange nichts mehr getan habe, dafür war die Freude am laufen umso größer.

0:31:43 - run 
4.22 km; GA1

Sonntag, 5. Oktober 2014

Bereit für den Winter

Bin ich nach vier Wochen Zwangspause, eine weitere, fit genug um 90 Minuten GA1 draußen auf der Straße zu fahren. So lange ist die Kehlkopf- und Lungenentzündung noch nicht überstanden das ich lieber auf der sicheren Seite bin.
So wird Paula Perle in das Rollen-"Upgrade" gespannt und ich fahre einen winzigen Teil der Radstrecke von Roth nach. Der nasse  Herbst und der kalte Winter wird sicherlich nicht langweilig werden.

Herzfrequenz
Ø HF:109 bpm
Max. HF:124 bpm
Training Effect  :1,5
Bereiche
% max. Herzfrequenz
bpm
Leistung
Ø Leistung:0,9 z
Max. Leistung:1,2 z
Max Avg Power (20 min):102 W
Normalized Power (NP):98 W
Intensity Factor (IF):0,244
Training Stress Score (TSS):4,4
FTP-Einstellung:4,7 z
Work:248 kJ
Bereiche
Watt
Schrittfrequenz
Ø Trittfrequenz (Fahrrad):68 1/min
Max. Trittfrequenz (Fahrrad):98 1/min

Montag, 8. September 2014

Meiner selbst bin ich genug

In einer Freundesrunde wurde der Sinn und das Ziel meines Jobs hinterfragt und warum ich es trotzdem mache nach dem ich eine Absage für eine Bewerbung bekommen habe. Meine Ambition etwas zu tun ist nicht mich über etwas zu definieren oder dadurch einen Status zu erwerben, sondern einfach weil ich es kann. Anerkennung und etwas mehr Geld sind zwar ein kleiner positiver Nebeneffekt, aber nicht der Antrieb für meinen Einsatz. Es macht mir ganz einfach Spaß.

Genauso verhält es sich bei mir im Sport. Ich mache es weil ich es, trotz der ganzen OP's an den Knien, noch kann. Für mich zählen keine Platzierungen, keine Bestzeiten da ich eh nur in der Wettkampfklasse "Blumentopf" starte. Für mich ist der Sport meine "Ich-Zeit", mein Ausgleich, Traumwelt und die Möglichkeit sich mit sich selbst auseinander zusetzten. 

Somit ist es wieder Zeit nach der "Zwangspause" bedingt durch den Job, wieder langsam und regelmäßig ins Training ein zusteigen. Trotzdem ist es Schade, denn meine "Off-Saison" hätte ich gerne mit Spaßsport betrieben anstatt mit Fische schubsen, Abladen, Lagern, Umlagern von x-Tonnen in der Woche. Ich verbuche es mal als Alternatives Krafttraining.

Seit letzter Woche wird wieder nach O-Ton: "wir bauen wieder gaaaanz langsam wieder auf ;-)" nach Plan trainiert und es wurde gelaufen, geschwommen, gewichtelt und geradelt. Gerade beim Radpart habe ich gemerkt das mir die Pause sehr gut getan hat. 
In zwei Wochen besteht dann wieder eine ausgewogene Work-Life-Balance, gehe dann erstmal in den Urlaub und dann beginnt er wieder.....

Der lange Weg nach Roth...und ich erhoffe und wünsche mir in 2015... ohne Stolpersteine.

run: 0:43:00 - 4.6 km; GA1
swim: 0:33:00 - 1500 Meter
kraft: 1:00:00
bike:
Distanz: 38,40 km
Zeit: 1:37:52
Ø Geschw: 23,5 km/h
Ø HF: 123 bpm
Max. HF: 146 bpm; Da fuhr mir doch so eine doofe Sattelquatsche absolut blind vor das Rad ohne beim wechseln der Fahrtrichtung mal nach links einen Schulterblick zu  riskieren. Ein Radhelm auf dem Kopf macht noch keinen sicheren Radfahrer. Nur gut das ich keine Auto war.

Sonntag, 10. August 2014

Eine kleine Geburstagssrunde

.Auf meinen zwei Runden am See vorbei Träume ich von Mr. Dean. Elekronisch schalten müsste er können, ein powermeter in der Kurbel haben. Hochprofilfegen als LRS nur für das Training. Nach 50km und zwei Stunde verschwinden meine Träume bei Runde 3 am See vorbei im kühlen nass von dem selbigen und ertränke mein gedankliches Geburtstagsgeschenk. Zu Hause angekommen bin ich wieder trocken. 

2:25:13 - bike 
58 km; GA1

Mittwoch, 6. August 2014

etwas Zeit



Man merkt es ist Sommer in der Stadt. In Schwabing sind ohne Probleme Parkplätze zu bekommen, die Einwohner sind in die Sommerfrische gefahren und die Touris haben Hunger.
Trotzdem ergibt sich die Möglichkeit für mich mal früher Feierabend zu machen, quasi mein freier Tag.
So packe ich mein Bündel und Rad um ins Freibad zu fahren. Der Wasserzettel wird abgearbeitet und anschließend mich in der Sonne trocknen und vor sich hinträumen. Manchmal kann es trotz Stress schön sein.

0:52:00 - swim
2200 Meter

Dienstag, 5. August 2014

So fühlt sich an...



... das laufen. Bis es aber soweit ist verschlafe ich erstmal den Regen nach Feierabend. Ach ich vermisse mein Training in der früh, das ich das mal sagen würde.
"Nur kein Stress ;-)" ist das Motto für die nächsten vier Wochen und setzte diese gleich mal um. Los geht es ohne Pulsbremse, ohne den Gremlin. Nur die Ohren sind bestückt mit Musik und ich schwebe mit Mozart in Ohren um den Nymphenburger Schloßpark. Training für die Seele.

0:58:00 - run
8.2 km GA-Wohlfühlfaktor

Sonntag, 3. August 2014

Zwischen Mais- und Kornfeld


Wie lange warst du unterwegs? Nur 45 Kilometer. Was ist denn los, warum keine 4 bis 5 Stunden? Für dieses Jahr nicht mehr, dafür fahren wir dann zu den Zwergen.

Genieße gerade die Zeit, Zeit zu haben. Ich habe wieder ein Auge für die Bachläufe, Maisfelder die auch danach riechen, Kornfeldern die sich im Wind wiegen und Pferde die auf Koppeln traben, anstatt ich die beim koppeln trabt.

1:53:11 - bike
45.70 km; GA1

Mittwoch, 30. Juli 2014

Schwerlast für Fortgeschrittene


Das Krafttraining kann ich mir im Moment sparen. DER Lastenaufzug im Laden, der mich und meine Lieferung in ein Zwischengeschoss bringen sollte, ist kaputt. Da wollen dann 5 Rollcontainer per Hand über eine Treppe abgeladen werden. 

Bekannterweise kann ich ja viel wegstecken, aber so eine Situation ist selbst für mich grenzwertig und schlaucht. 
Müde und unmotiviert schleppe ich mich ins Schwimmbad und ich bin heilfroh das für heute "nur" Technik und GA1 auf dem Wasserzettel stand. Zumindest konnte der Kopf entspannt aus dem Wasser steigen.



0:47:00 - swim
2000 Meter

Montag, 28. Juli 2014

Was interessiert mich mein...


...mein Geschwätz von "gestern".


Trotzdem ist die Langdistanz nicht vom Tisch. Nur...ich muss erstmal abwarten wie sich das mit meienem Job regelt. Ab Anfang März war es mir klar das dies eine Kamikaze-Aktion wird und Roth nur unter optimalen Bedingung ins "Ziel" führt, aber ein Versuch war es wert. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Daher empfinde ich meinen Ausstieg nach dem Radpart nicht als Niederlage oder Enttäuschung, sondern als positive Erfahrung. Ich habe viel über mich erfahren auf dem langen Weg nach Roth und auch heute in Roth auf meinem langen Weg.
Ab Mitte September kann ich mehr planen, da weiß ich auch wie es im Job weiter geht und es muss ja nicht unbedingt in Roth sein.

...mein Privatleben wird eh schon zu 70% dem Job untergeordnet, da lasse ich mir die letzten 30% nicht nehmen.

Um 2 vor 10 schaffe ich es gerade noch das Tablett mit dem Handy zu koppeln, die Seite auf zurufen, die Daten einzugeben und ich denke mir nur....versuch es mal.

Geklappt, Der Startplatz für 2015 in Roth ist im Sack und ich mache nächstes Jahr keine Pause. Es scheint so das manche Sachen erst beim zweiten Anlauf zu Ende gebracht werden können. In Portugal hat es letztes Jahr dann auch geklappt.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Viel geschlafen


Montag gab es einen fliegenden Autowechsel so das GöGa wieder in die Firma fahren konnte und ich meine Klamotten nur noch in das Eck gestellt habe und bis Dienstag nur noch den Geräuschen im Sofakissen nachgegangen bin.

...aber eines werde ich von dem Tag in Roth immer mit mir tragen und das ist Motivation pur. Trotz DNF war es alles wert, und der Weg den Solarer Berg hoch hat für alles entschädigt. Ich kann nur sagen "Gänsehaut pur". Kurz vor dem Anstieg war ein ein Mitstreiter neben mir und wir meinte nur "lass uns da jetzt einfach genießen, denn wann haben wir die Möglichkeit so etwas noch einmal zu erleben". Nach dem Kalvarienberg war der Solarer eigentlich nur eine "kleine" Rampe, aber wie ich oben war hab ich fast geheult, denn vor drei Jahren als ich wieder neu startete hätte ich gesagt." da komme ich nie und nimmer hoch". Da ist mir der Puls schon bei einer kleinen Autobahnbrücke über das Hirn geschossen.


Drei Tage nach dem Rennen, mit viel Zeit und mit den eigenen Gedanken fiel für mich der Entschluss die Tria-Saison sein zu lassen, zumindest was die anberaumten weiteren Termin wie das Langstreckenschwimmen oder die OD im August betrifft, aber nicht das Training.

Meine Familie hat jetzt erstmal Vorrang, denn sie hat die letzten 10 Monaten zurückstecken müssen und ein leichtes maulen aus dem Untergrund war die letzten vier Wochen schon zu vernehmen. Zudem fordert mich auch mein Job ziemlich und im September weiß ich wie es endgültig weiter geht....aber ich glaube das ich nächstes Jahr ein Teil meines Urlaubs in Podersdorf am Neusiedler See in Österreich verbringen werde und mein Mann wird wohl mitkommen/müssen.

Nachdem ich nach dem Radpart ausgestiegen war, klapperte auch keine Muskelkatze im Gstell und ich blinzelte heute schon mit einem Auge auf mein Rad. Bei dem schönem Wetter könnte man doch..., dann hab ich ein weiteres Nickerchen gemacht um mich um liegengebliebenes gekümmert. Die Hitze hat doch ganz gewaltig ihren Tribut gefordert, aber das kann man ganz einfach nicht trainieren.

So werde ich ganz erholt in die HM-Vorbereitung starten. Denn ich will doch noch gerne mit einer Medaille um den Hals die Saison beenden und das nicht als Wandertag.

Montag, 21. Juli 2014

Nach 10 Monaten ist es soweit: "der längste Tag des Jahres"

...oder DNF und trotzdem zufrieden.

Um 3:30 am morgen klingelt der Wecker und ich habe fast sechs Stunden Schlaf und Ruhe abbekommen. Am Abend vorher verzichtete ich noch auf ein gemeinsames Abendessen mit Teilen der Hardtseemafia und Foris von TS aus München, fahre in mein Hotel und kaufte mit noch mein Frühstück. Ich wollte nur noch meine Ruhe. Nach einer SMS von Silke noch ein kurzes Telefonat mit ihr, denn Silke verdanke ich den Startplatz. Sie hatte sich in aller früh für mich in die Schlange der Startplatzkäufer gestellt, nochmals Danke dafür.

Ab jetzt läuft eigentlich alles wie im Film ab. Gesicht putzen, die Zähne waschen und die Kontaktlinsen, hoffentlich richtig herum, halbblind in die Augen pfriemeln - gestern ärgerte mich eine da sie nicht richtig saß. Bevor ich in die Rennpelle hüpfe, gibt es noch eine Sitzung auf dem Häuschen. Was unten raus geht muss oben wieder rein und ich versuche mich im Frühstücken zur ungewohnten Tageszeit. Aus den geplanten zwei Bechern Milchreis wird nur einer, denn mehr bekomme ich nicht in mich hinein. 

Start ist um 6:45 und ich möchte rechtzeitig vor Ort sein. Somit sitze ich um 4:30 Uhr in meinem Auto und fahre von Nürnberg Richtung Schwimmstart am Main-Donau-Kanal. Dort angekommen leitet die Polizei äußerst professionell die ankommenden Autos mal nach links, mal nach rechts ab so das es zu keinem Stocken kommt. Am Parkplatz angekommen wird der letzte Wechselbeutel, Rucksack und Luftpumpe geschnappt und ich wandere ferngesteuert zum Schwimmstart. Der einzige Gedanke war "hoffentlich finde ich mein Auto nach dem Rennen wieder", denn ich war jetzt schon zu verplant um mir eine Markierung in der Karte auf dem Handy zu setzten, und laufe mit der Menge bepackt wie ein Esel.

Samstag, 19. Juli 2014

Auf dem Langen Weg nach Roth und endlich bin ich da


Wenn ein Klappergestell eine Reise tut, dann kann es was erzählen. Also dann mal los:
Am Freitag angekommen checke ich erstmal nach über drei Stunden Fahrt von München nach Nürnberg in meinem Hotel ein, denn wer weiß wann ich am Abend von Roth nach Hause komme. Das erste Gänsehautfeeling trit auf als ich mit dem Auto nach Roth fahre und aus dem Radio kam "Sing Haleluja". Puh da lief es mir mal kalt den Rücken runter.
Die Registrierung ging ganz schnell und schon hatte ich es, das Bändchen um den Arm.
Nach dem Abendessen mit ein paar Menschen aus München geht dann wieder zurück zum Hotel.
Die Nacht war kurz da in der Umgebung irgendein Rambazamba war und im Zimmer bei geschlossenem Fenster es bald ungemötlich warm wurde. Doch dann fand ich doch noch meinen Schlaf um am nächsten Morgen mein Bündel zu schnüren.
So viel herzurichten gab es nicht, denn alles war schon zu Hause gepackt. So musste ich nur noch aus dem Lauf- und Radrucksack die Klamotten in die entsprechenden Wechselbeutel packen und fertig. Die Endkontrolle war trotzdem sinnvoll denn ich bemerkte das ich meine Schwimmbrille zu Hause liegen hab lassen. So ging es, bevor ich mich um Hiltpoltstein nochmals auf das Rad begebe, schnell zur Expo um mit eine neue Brille zu kaufen.
In Hiltpoltstein drehe ich nochmals eine lockere Runde um meine Beine aufzuwecken um dann gleich im Anschluss mein Rad im Bike-Check-In abzuliefern. Nur war ich mal, wie so oft, viel zu früh dran. Wieder zurück zu fahren macht aber auch keinen Sinn, so suche ich mir am Kanal ein schattiges Plätzchen und verdösel die Zeit. Nur nicht zu lange auf den Beinen sein.  


Nach dem Check-In geht mein Weg wieder zurück nach Roth und es drückend heiß. So suche ich mir einen schattigen Platz unter einem Baum und halte dort mein zweites Nickerchen des Tages. Am späten Nachmittag treffe ich mit Andreas um die Zeit bis zur Wettkampfbesprechung mit Brotzeit und einem drittem Nickerchen unter dem Baum zu verbringen.
Nach der Wettkampfbesprechung geht es direkt wieder ins Hotel nach Nürnberg mit der Hoffnung genug Ruhe und Schlaf ab zubekommen.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Ein Sieg über den Ferkelwauwau



Eine letzte Runde an der Ruderregatta mit 6x3' ANT. Bis es endlich so weit war bis ich auf dem Rad saß hatte es aber gedauert.

In der früh im Turbogang Theke bauen, ab acht Uhr eine Produktschulung, um 11 Personalgespräche und das Tagesgeschäft blieb auf der Strecke. Bis ich alles aufgeholt habe und alles bereit ist das ich den Laden für die nächsten sechs Tage alleine lassen kann sind mal wieder 10 Stunden Job ins Land gegangen und ich fahre um 16:30 nach Hause.

In der U-Bahn kämpfe ich mit dem Sekundenschlaf und die elendigen Kopfschmerzen sind auch nicht gerade förderlich für die Motivation um mich auf Rad zu setzten um auf der Regatta teils Minuten runter zu prügeln. In Gedanken verschiebe ich die Einheit auf den nächsten Tag und wünsche mir eigentlich nur noch mein Bett. Doch ein orientierungslos durch die U-Bahn laufender Münchner Spitzentriathlet reist mich aus meinem Tran und es werden Nägel mit Köpfen gemacht.

Zu Hause gab es erstmal einen Kaffee, ein Glas Zaubertrank und eine Runde Sofa um überhaupt wieder tauglich für das Rad zu werden. Ach gegessen habe ich auch noch nicht viel, etwas Fisch und Salat, dieser dritter Tag Low-Carb macht mich fertig und ich drücke mir vor dem Start noch ein Gel rein. Gerade fühle ich mich wie ein Astronaut.

Und dann versuche ich auf gerader Strecke ANT zu fahren, bis I2 schaffe ich es auf gerader Strecke, denn ich muss an den Wendepunkten immer wieder Tempo rausnehmen um nicht auf dem Hosenboden zu landen oder den einen oder anderen Läufer, Skater und Hund über den Haufen zu fahren.

1:26:22 - bike
33.47 km

Montag, 14. Juli 2014

Ist doch alles "nur" Fußball

...oder "the day after".

Denke ich mir am morgen als ich aus der U-Bahn an der Münchner Freiheit aussteige. Schon wie ich an meiner Haltestelle in die Linie stieg kamen mit SiegesTRUNKENE überbleibsel der Nacht entgegen die nicht mehr alleine waren. Der Mittleren von den Dreien wird sich sicherlich vor Freude und zu viel Bier ins Bett gelegt haben.
In einer Seitenstraße der Gelattiallee knien noch die Jünger des runden Leders und huldigen dem...naja dem was in ihrem Nebel noch zu sehen ist.
Bevor ich eine der Weltmeisterschaften im TV ansehe war ich mit dem Rad unterwegs und mitten auf freier Strecke flog eine Hummel absolut selbstbewusst an mir vorbei. Ja die Hummel flog auch wenn sie es eigentlich nicht können sollte, aber sie fliegt weil sie es kann. 

Später läuft mir noch ein Igel über den Weg, der zwar auf seinem Weg kurz inne hielt als ich zu ihm kam, sich aber vor Schreck nicht einrollte.
Den Mut vom Igel und das Selbstbewustsein der Hummel nehme ich mit auf den Weg nach Roth. In der Tasche sind jetzt 10 Monate gezieltes Training, viele Stunden und Kilometer und ganz viel Optimismus der mich die letzten vier Monate trug um die Work-Live-Balance einigermaßen in der Waage zu halten, wenn es auch manchmal schwierig war.

258 Stunden; 29 Minuten und 25 Sekunden wurden dem Training gewidmet und auf dem Weg nach Roth 108.500 km erschwommen, 2482.52 km geradelt und 531.74 gelaufen.

Ach auch wenn ich müde bin weil ich kaum geschlafen habe, es war die WM im Teamsprint im Triathlon die ich im TV gesehen habe. Bis 23:34 h hab ich selig geschlafen denn es war selten so leise in der Stadt bis...."wir sind Weltmeister".

Sonntag, 13. Juli 2014

Wettkampfluft schnuppern


Der Sonntag ist mein Samstag, zumindest was den Trainingsplan betrifft. Am Samstag war ich viel zu müde und die Zeit fehlte mir, denn das Familienleben und das soziale Umfeld wollen auch gepflegt werden. 
Im Umkreis findet eine "kleiner" traditioneller Traithlon in Karlsfeld statt und ich spitzel auf meiner Runde dort kurz vorbei. Etwas Wettkampfluft schnuppern kann nicht schaden und ich kann noch ein paar Kilometer einer abgesperrten Strecke genießen. Kaum das ich angefangen habe zu pedalieren bin ich auch schon wieder zu Hause. So kurz war ich in letzter Zeit wohl selten unterwegs, dabei empfand ich das mal vor Jahren als puhhhhhhh lang ;-)

2:03:22 - bike
43.53 km; GA1

Freitag, 11. Juli 2014

Die Erholung beginnt


Die Erholung beginnt und das Wettkampffutter ist da.

Am Freitag geht es ein letztes mal auf die Laufstrecke um die Orthopädie nochmals kräftig durchzuschütteln. Ich laufe im Dschungel des Schloßgarten, hüpfe über die Pützen die sich in den letzten Tagen sehr gefüllt haben und habe das Gefühl endlich wieder in die geforderten Bereiche zu kommen.


1:57:19 - run
16.17 km; GA1/GA2/I1/GA2/GA1

Mittwoch, 9. Juli 2014

Vorgebräunt


Um wenigstens etwas an Professionalität vorzutäuschen habe ich letzten Sonntag an meiner "Profikante" gearbeitet.

An einer Hand kann ich mit dem heutigem Training noch die Einheiten bis zum "längsten Tag" des Jahres abzählen. 
Nach dem gestrigem Krafttraining gab es heute einen Wasserzettel einzulösen. 3x1000 locker GA1 mit dem Ziel diese ohne Pause durch schwimmen. Hihi...nach dem heutigem Chaos im Job (das Wetter ist mal wieder für Ochsen und Wildschweine und läßt das Aggressionspotential extrem ansteigen), waren die 1000er äußerst entspannend, ja fast schon eine Meditation 

1:18:00 -swim (brutto da ich mal wieder meinen Gremlin Knecht vergessen habe.)
3600 Meter, GA1

Sonntag, 6. Juli 2014

Das letzte dicke Ding


Es wird Zeit die Ernte einzufahren.


Flach soll es sein, schnell soll es sein anschließend noch schneller und lang.
Zu dem Zeitpunkt als ich starten will bin ich beim Wäsche waschen, hänge beim hr und der Übertragung des Ironman fest und trödel vor mich hin. Menno...das Grillfest am Vorabend hängt mir ebenso noch am Bein.
Egal dann gibt es halt mal wieder ein Hitzetraining. Bei der ersten Runde am Langwieder See vorbei kann ich noch ungehindert drücken auch wenn der Wind mich heftig ärgert. Bei der zweiten Runde hatte schon die Polizei die Zufahrt zum See gesperrt. Bei der dritten Runde ärgern mich Parkplatz suchende Sonnenanbeter durch nicht zu kalkulierende Fahrmanöver. Bei der vierten Runde verzweifle ich, denn mich bremsen Automobile an meinem vorankommen aus.
Unterwegs bekomme ich nicht mit das aus warm heiß wird. Ein Sportplatz in Dachau sichert meine weitere Wasserversorgung.

3:46:23 - bike
88.76 km

Freitag, 4. Juli 2014

Ich liebe Fußball

Zwischen Feierabend und Training gibt es einen großen Top natural Doping in Form von eine frisch gepresstem Saft mit Roter Bete, Karotte und Ingwer.

Vor knapp 3 Jahren war es meine Strecke um mich nach der langen Ausfallzeit und OP wieder fit zu machen. Die Rampen über die Autobahn musste ich fast schieben und trieben meinen Puls auf Höchstniveau und freute mich darüber das ich bis zu Regatta 35 Minuten +/- benötigte.
Jetzt im hier und heute ist der Weg zur Ruderregattastrecke nach Oberschleißheim ein Teil meines Koppeltrainings und ich darf ständig mehr Runden um den größten Pool von München drehen um auf meine Zeitvorgaben zu kommen.
28° C im Schatten am Nachmittag sind auf dem Rad wesentlich angenehmer zu ertragen als in den Laufschuhen, das anschließende Laufen fällt richtig schwer.
Pünktlich zum Anpfiff bin ich wieder auf der Radstrecke und ich habe das Gefühl das für mich extra die Strecke gesperrt worden ist. Kein Auto, kein Mopped, kein Fußgänger ist unterwegs auf den ich Rücksicht nehmen muss. Nur die Straße, mein Rad und ich. Danke liebe Nationalmannschaft das ich heute mitten in der Stadt Rennfeeling erleben durfte.
Die zweite Runde laufen breche ich ab. Nach über 9 Stunde im Job noch ein Koppeltraining ran zu hängen war wohl doch zu heftig. Der Meinung waren zumindest meine Oberschenkel.

1:58:08 - bike
42.8 km
0:16:39 - run
2.33 km

Donnerstag, 3. Juli 2014

???Bereit!!!


Zum Start eiert es gewaltig in den Beinen, der Kopf mosert und blockiert
Zum Ende hin hätte ich locker weiterlaufen können, der Kopf ist auf Spur und ich grinse vor mich hin. Gut so.

1:29:16 -run
11.85 km; GA1/GA2

Mittwoch, 2. Juli 2014

Wasserselfie


Jetzt entspannt bleiben ;-)
Höre ich aus dem Off der Trainingssteuerung. Das setzt sich heute auch im Wasser fort.

1:07:42 - swim
2900 Meter GA1

Sonntag, 29. Juni 2014

Zwischendrin


Kälte und Regen begrüßen mich heute morgen. Das Risiko mir jetzt noch eine Erkältung ein zu fangen ist mir zu hoch und ich lege mich noch mal hin. Der Wetterwechsel von warm auf kalt macht meinem Kopf und Kreislauf zu schaffen. 
Kaum das ich auf dem Rad sitze, welches in der Rolle gefesselt ist ereilt mich ein Anruf von Frau Tochter. Ein Zwerg muss zum Bereitschaftsdienst das die nagelbettentündung.... Naja großes aua bei kleinen Mann. So fahre ich nicht Rad, sondern Auto. Vor der Klinik bekomme ich keinen Parkplatz und liefere die zwei nur ab und fahre wieder heim. Bis der kleine Mann medizinisch versorgt wird sitze ich auf der Rolle und verfolge den IM in Klagenfurt. 
Ein Anruf später hole ich die ganze Truppe wieder ab und bin als Familientaxi wieder unterwegs. 
So kann man auch seine geblockte Trainingszeit verwenden. 

1:27:52 - bike/rolle 
26 km

Samstag, 28. Juni 2014

Von einem Tag zum nächsten


Gerade rette ich mich gedanklich und teils auch körperlich von einem Tag zu anderen.
Am Donnerstag hatte ich "Füße" und konnte mir nicht vorstellen am Freitag zu laufen.
Am Freitag dachte ich ich "platze" gleich beim laufen, danach war mir flau im Bauch und ich benötigte erstmal eine große Mütze Schlaf um wieder auf die Beine zu kommen.
Und gestern steig ich auf das Rad als ob nichts gewesen wäre, bekomme endlich Druck auf die Pedale. Nur das erste anlaufen tat weh und war zäh. Bei Block zwei und drei wollten dann auch die Beine laufen.

3:13:18 - bike
71.1 km
1:22:06 - run
10.88 km

Freitag, 27. Juni 2014

Auf staubigen Wegen

Am Donnerstag habe ich zwischen Feierabend und dem nächsten "Termin" 3 Stunden Zeit und auf meinem Radzettel steht irgenwas von 2,5h bergig. Ich nehme die schnelle und virtuelle Lösung und radle das Bergprogramm auf dem Ergometer im Studio ab. 

Und wer geht schon Freitag pünktlich zu Mittag laufen? Ich. Der Staub auf den Wegen, die hoch blühenden Gräser lassen mich beinahe platzen. Das mir der Planet noch auf den Belle brennt ignoriere ich. Simulation für das Leiden an der Lende.

2:25:00 - bike
55 km

1:58:09 - run
15.35 km

Mittwoch, 25. Juni 2014

Weitermachen


Weitermachen fällt heute gar nicht so schwer. Die Gedanken im Wasser sind heute bei Bob und ich schwimme solidarisch im Süden mit ihm. 

1:35:00 - swim 
4200 Meter

Dienstag, 24. Juni 2014

Sieben auf einen Streich


Fast bin ich schon der Versuchung erlegen Stefan als als das tapfere Schneiderlein zu bezeichnen in dem er dabei ist sein Vorhaben, sieben Ironman, an sieben Tagen, an sieben Orten im Ruhrgebiet für einen guten Zweck um zu setzten.

Dies sind die Impressionen vom ersten Tag und der zweite Tag scheint ebenso mit einer "Leichtigkeit" absolviert worden zu sein.
Ich kann ihn leider nur über das Internet und soziale Netzwerke unterstützen da ich zu tief im Süden von Deutschland sitze und mein Highlight des Jahres in knapp vier Wochen statt findet. Sonst wäre ich sicherlich am nächsten Wochenende vor Ort um einen bemerkenswerten Ausdauersportler mit ins Ziel zu begleiten.

Sonntag, 22. Juni 2014

Dieses Jahr mal ohne mich

Zugunsten des Kilometerkontos auf dem Rad verzichte ich dieses Jahr auf das Langstreckenschwimmen an der Ruderregattastrecke in Oberschleißheim. So ganz kann ich mir es aber dann doch nicht verkneifen und fahre genau rechtzeitig vorbei und zumindest den Start mit zu erleben.

2:43:14 - bike
63.83 km

How to prepair for...

Da geht das eine Schwimmtürchen zu und dafür öffnen sich gleich zwei neue. Nachdem das 24h-Schwimmen in Haar abgesagt wurde, bekam ich di...