Dienstag, 30. Oktober 2012

Versuchung

Bei der Rückkehr in die aktive Bewegung springt in meinem Gedankenstübchen ein kleines Teufelchen umher.
Du hast Frühdienst und Zeit, bist einigermaßen wieder auf den Beinen: "geh zum Tae-Bo beim Vorturnerlein Ö". Bis zum Feierabend springt dieser kleine Gedanke Trampolin in meinem Kopf. Spaß, Power, Gruppendynamik, Auspowern, ratschen, progressives dehnen. Selbst der Weg zum Briefkasten gestaltet sich zur schwierigen Entscheidungsfindung. Beim überqueren der Ampel siegt die Vernunft. Ich "wandere" von Schwabing-West nach Schwabing-Nord ins Studio und versuche dem Muskelschwund entgegen zu wirken in Form von Zirkeltraining. 
Muskelkater durch Front-, Side- und Backkick kann ich diese Woche nicht gebrauchen und da ich seit Ewigkeiten nicht mehr beim Hopsen war wäre dieser garantiert und ich sicherlich nicht bis Freitag lauffähig.

0:50:00 - Kraft

28.10.12 0:40:43 - bike 
13.15 KM (einrollen auf der Rolle)

27.10.12 1:00:00 - Kraft

Die Erkältung hat mich doch tatsächlich gut 2 Wochen außer Gefecht gesetzt. Ruhephase wohl wörtlich umgesetzt.

Samstag, 20. Oktober 2012

Kontrollfahrt


Rekom ist das Zauberwort der Woche. Also werden die Beine locker ausgeschüttelt bei einer kleinen Ausfahrt raus zur Regatta-Strecke.
Ein genauer Tageszeitplan lässt mich nach Feierabend und fangen der Wochenendverpflegung auf das Rad springen und pünktlich zum Sonnenuntergang wieder vor der Haustüre stehen.
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Indian-Summer am Feldmochinger See und Nebelsuppe in Oberschleißheim an der Regatta.

1:11:33 - bike
23,75 Kilometer
DHF: 106 (ich werde wohl noch etwas warten müssen um konkrete Bereiche auf dem Papier zu haben)

Freitag, 19. Oktober 2012

Entschleunigung in H2O

Drei Tage nicht sportfähig, aber wohl doch arbeitsfähig.
Auch wenn heute nach "Vollgas" im Job nach 5 Stunden die Luft draußen war, die Wasserzeit ließ ich mir trotz Schädelweh und Halskratzen nicht nehmen.
Ich musste feststellen das Wasser nass ist und ich technisch entschleunigt werde.
Trotz einer 8 aus Plastik an den Armen (der Kauf hat sich für mich gelohnt) und viel Beinarbeit tat die kurze Befeuchtung mir saugut.

0:38.27 - swim
1350 Meter

Sonntag, 14. Oktober 2012

Raceday- München Marathon HM


Nach den letzten Intervallen, einen bravem Hax reifte bei mir der Gedanke die PB von 2006 anzugreifen. Die magische Zahl hieß 2:13:13 die anzugreifen war. Der Zielzeitrechner auf Basis des Ergebnis von Neu Isenburg sagte mir eine locker 2:18:xx voraus.

Auf locker hatte ich keine Lust, für was hab ich mich die letzten Wochen mit beinahe nur Intervallen durch die Botanik getrieben. No risk, no fun hieß es für mich.
Am Samstag hieß es dann den ganzen Kram zusammen zu packen.

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Am Sonntag war dann alles im Rucksack, aber nicht im Bauch. Frühstück , wähhh ich habe gut eine Stunde gebraucht um 2 Vollkornbrote in mich hinein zu zwingen. Doch jetzt noch Vorwettkampfpanik im Anflug?
Wurst egal, Eiweißshake und Gel ist dann letztendlich meine letzten Nährmittel die ich zu mir nehme bevor ich mich rechtzeitig zum Start begebe.
Zwischen 12 und Viertal nach ist der angepeilte Zeitpunkt um sich über den Weg zu laufen. Der Herr Genußläufer erkennt mich anhand der "Forumshose" den Herrn Antonio kenn ich ja schon und er ist von der Masse der Läufer sehr gut zu unterscheiden.
Quasseln, plappern, Rucksack auf dem LKW abliefern und bald ist es Zeit sich in den Startkanal zu begeben. Im Gegensatz zu letztem Jahr ist der Startkanal in der Weltenburgerstraße. 

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Klar die Marathonis müssen ja vorbei gelassen werden, die Halbdistanzler werden auf die Strecke der 5 Stunden Läufer geschickt.

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Start in zwei Blöcken in einem Abstand von 10 Minuten um den Pulk von 5000 Läufern auf den Weg zu schicken. Um 10:13 überquere ich die Matte und es heißt Raceday

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Am Start stand ich irgendwo zwischen den Ballonmännchen von 2:00 und 2:15, zumindest wackelte was rotes vor mir und rotes Rundes hinter mir.


"Have your gear ready"!!! Zumindest war ich der vollkommenen Überzeugung, meine Marschroute in den Gremlin einprogrammiert zu haben. Pä, Pustekuchen, zwischen Programmieren und Überspielen liegen wohl Welten. 
Somit noch kurz vor dem Start den "virtual Racer" aktiviert mit einer Pace von @6:18 = unter Zielzeit.
Beim überlaufen der Startmatte ein Gewusel und der erste Kilometer war gedacht als lockeres anlaufen. Das war aber eher ein lockeres anstolpern gewesen. Huch was machen all die hier und in dem Tempo. Mit breit gespreizten Ellenbogen bahne ich mir meinen Weg durch all die Läuferleins. Schwupss macht es und Kilometer 3 ist an mir vorbei. Huch was jetzt schon, wo sind die anderen hin. Ich laufe einfach nach meinem Gefühl weiter, es geht mir gut...fast schon zu gut und auf einmal bin ich bei Kilometer 7. Alles läuft Rund, eine Runde um den Marienplatz zum Odeonsplatz hin und auf der Ludwigstraße bemerke ich...irgendwas stimmt nicht. 
Doch zu warm angezogen? Aber die Wege durch die Häuserschluchten im Schatten sind kühl, gerade mit meinem praktiziertem Kühlstystem. Ein Schluck Wasser in den Bauch und einer in den Nacken.


Auf dem Weg zum Königsplatz merke ich auf einmal ein riesen Energieloch. Die Art von Frühstück war wohl doch nicht das wahre. Ich krame in meiner Hose und mümmel einen "Gelchip" nach dem anderen, aber es dauert ganz einfach bis alles im Gestell angekommen ist. 
Der Einbruch kostet gewaltig an Geschwindigkeit und für das "walken" sind meine Schuhe heute nicht ausgelegt. Die 3 Kilometer sich wieder fangen reichen aus das Fußgewölbe maulen zu lassen.
Ich hab mich zwar wieder gefangen, aber jetzt kämpfe ich mit der kompletten Muskelkette von Fuß bis zu Kreuzbein. 


Zähne zusammenbeißen, am "Hammermann" von Lauf-Klaus vorbeilaufen und ein schon ein fast sehnsüchtiger Blick nach Siegi der mich in den Hintern tritt.
Auf der Höhe vom Nordbad. ca km 18 ist die Muskelkette dicht und ich muss für einige Meter gehen. Da kam eine ganz liebe Läuferin zu mir hin und meinte "nicht aufgeben ich nimm dich mit in Ziel". Man das war ne ganz ne Süße. Ich meinte nur zu ihr. Ich lauf schon ins Ziel kein Sorge, an der Motivation mangelt es nicht. Ein Blick nach rechts zum Bad...zu dem Zeitpunkt wär ich im Geiste lieber im Wasser gewesen.

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Nichts da, ISG wieder offen. Aussteigen wäre ab da eh keine Option gewesen, denn ab da hätte ich auf den Bewesenwagen warten müssen oder gehender Weise in Olystadion wandern müssen. 
DNF gibt es nicht, auch wenn es schon längst absehbar ist das es keine PB gibt. Kopfkiste? 
Ich fange mich wieder und genieße die letzten 2,5 Kilometer meines "Aufbaujahrs". Denn nur darum ging es an dem Tag, aber ein Versuch war es wert.

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21,1 Kilometer 2:21:35

Samstag, 13. Oktober 2012

Puhh, langer Tag

Von vielen meiner Gäste mit vielen guten Wünschen für morgen in den Feierabend gegangen. Die haben die letzten 5 Wochen alle mitbekommen wie ich immer nach den Intervalleinheiten einen Tag später durch die Gegend schlich .

Dann gleich auf das Rad gehüpft um zur "Event-Arena" zu fahren. Die Reihenfolge der Belegung ist doch jedes Jahr immer interessant. Erst die Erotik-Messe und nach der Marathon-Messe kommt die Baby-Messe 

Dort mich für eine Stunde rum getrieben. Schwätzchen hier, Schwätzchen mit dem Ehren-Präsi von "unserem" Verein (Läufst du? Ja. Ganz oder halb? Halb, du weist doch ich hab zuviel mit Tri verbracht und bin wenig gelaufen. Dann gib mal endlich Gas und geh nicht spazieren wie sonst *örgsdernächstetrittindenhintern*), Schwätzchen mit dem Lauf-Klaus Ruscher an seinem Messestand (Läufst du endlich wieder mit oder bist du nur zum schaugn da? Ich laufe. Dann gib mal Gas *dernächste*). Im Anschluss noch in meiner orangen Tarnhose rumgestanden und geschaut. Die Bänke der Physios waren heiß begehrt, die Schlange lang. Auch der Stand von "kostenlos tapen" war sehr begehrt. Gut das ich für diese Woche dreimal beim fiesen Physio war der mit meine Muskelkette vom ISG abwärts lockerte. Keiner da der morgendlichen Täter....also ab nach Hause. Auf die greisligen Nudeln, wenn auch mit Öko-Tomatensoße, kann ich gerne verzichten. 


So die Beine sind noch gelockert worden, das leckere Abendessen steht bald auf dem Tisch. Nur noch das Bündel für morgen schnüren und dann heißt es morgen um 13 Uhr....laufen. Freu mich schon riesig drauf..des wird was wern Frau Gern, bei der Frau Horn is a was worn.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Auf den Punkt gebracht


Na also es geht doch, wenn es sein muss und man ein Ziel hat.
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An diesem Ziel bin ich heute nochmals vorbeigelaufen, in einer meiner Intervallpausen davor gestanden und mir vorgestellt am Sonntag mit bester Laune und einem Zielfotolächeln durch zu laufen.

Bei 8°C Außentemperatur und Schnürlregen hieß es heute nochmals mit 8x400 Meter und 3x200 Meter im Schwellenbereich und -tempo die Beine aufzuwecken. Den zweiten Set der 400er musste ich abbrechen, wegen Kopf und Straßenbelag. Sonst bin ich selber von mir erstaunt, denn ich habe das erste mal die Intervalle so wie gefordert hinbekommen.
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1:10:09 - run
9.07 Kilometer
DHF: 138 (74%-GA1); Max. HF: 173 (93%-ANT)

Sonntag, 7. Oktober 2012

Matschbirne die zweite


Matschbirne und Gummibeine sind wohl meine regelmäßigen Begleiter kurz vor einem WK.

Die Intervalle sind gelaufener Wackelpudding und die HF nicht im Waldmeisterbereich. Ich mochte schon damals, als Kind, lieber rote Grütze. Meine rote Grütze von heute ist der Physio morgen und die Übergangsphase in 168 Stunden.

1:15:50 - run
10.61 Kilometer
DHF: 132 - GA1; Max. HF: 159 - I1

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Um 17 Uhr am Trinkbrunnen


Also geht es kurz zuvor auf das Rad, denn aus und einlaufen wird auf dieses verlagert. Wer weiß was mein Fussal zu dem heutigem Lauf sagt. 

Ich sehe Antonio schon von weitem in den Schloßpark laufen und nach einem kurzem Hallo geht es schon los. Nach einmal um den Schloßpark herum und einmal in diesem ist auch schon eine Stunde vorbei, auch wenn ich heute 15 Minuten länger hätte laufen sollen. Dafür hat der Fuß, wenn auch noch getaped, brav durchgehalten und sich nur auf den letzten Metern ganz leicht zu erkennen gegeben.

Es hat mich riesig gefreut einen weiteren Forianer kennen gelernt zu haben. Den Trainingsbereich getroffen, obwohl ich heute noch genug Luft hatte als Plappergestell unterwegs zu sein. 
Gefühlt war es "schnell" unterwegs, aber der Gremlin hat zumindest für mich was anderes ausgespuckt. Ich hab wohl noch die letzten zwei langen Arbeitstage und den langen vom Sonntag in den Beinen. Bis zum Start ist nun genug Zeit für mich von der doch forderten Vorbereitung zu erholen und wieder Kraft in die Beine zu bekommen.

1:00:41 - run
8.94 Kilometer 
DHF: 157 (85%-I1); Max. HF: 168 (90%-I2)

How to prepair for...

Da geht das eine Schwimmtürchen zu und dafür öffnen sich gleich zwei neue. Nachdem das 24h-Schwimmen in Haar abgesagt wurde, bekam ich di...