Samstag, 23. Juni 2012

Nicht Koppeln sondern Schwimmen...

... in der Ruderregattastrecke in Oberschleißheim hieß es unter dem Motto: Langstrecken Schwimmen  München

Ein kleines Frühstück am Morgen, lässt mich langsam aufwachen und wie es der Teufel will ist es mal wieder da, das Vorwettkampfmagengrummeln. Mir scheint der uralte Fluchtreflex vor "Gefahren" wird mich weiterhin in meinem sportlichem Leben vor Wettkämpfen verfolgen.
Vor Ort angekommen, mit noch einem großem Zeitpolster, wird sich orientiert. Startunterlagen, Check-In, Start, Streckenführung und das wichtigste die Wassertemperatur.
Vorwitzig wie ich bin gehe ich zum Wasser um den Großzehentest zu machen und rutsche mal ganz geschmeidig über den Bootszugang die betonierte Rampe bis zu den Knien ins Wasser. Mir wird netter weise ein Hand gereicht und wieder ans rettende Ufer gezogen und dabei erspechte ich das offizielle Thermometer mit der aktuellen Gradzahl. 21,7°C zeigt das Instrument an und keine 23° C und ich wanke noch immer in meinem Entschluss.
Irgendwann findet sich ein kleines Häufchen vom Verein zusammen. Man zwingt und hilft sich gemeinsam in die Pelle und es geht um 10:45 zum Check-In mit einem einschwimmen zum Start. Mein kleines schwarzes Männlein und ich sind noch immer keine besten Freunde, aber über eine Strecke von 4 Kilometer ist mir dann das Wasser doch zu kalt. 

Pünktlich um 11:00 knallt es aus der Startpistole und jeder hat genug Platz. Kein Treten und Stoßen es ist sogar richtig angenehm. Trotzdem engt mich mein Neo ein, aber das Gefühl in ihm ist schon wesentlich besser als in Ingolstadt. Bei 1000 Meter wage ich einen Blick auf die Uhr und sie zeigt mir 24:xx an und in meinem Kopf startet die Rechenmaschine. Mhhh so wird das nix mit deiner gewünschten Zeit und plötzlich werden der Moosgummianzug und ich Freunde. Ich nutzte ganz einfach seine Eigenschaften aus, mehr Beinarbeit und eine längere Gleitphase bei den Armzügen. Bei der Hälfte der Strecke ist eine kleiner Landgang mit Zwischenzeitmessung. Die Beine waren da schon wackelig, aber alles gut. Ein Schluck Wasser und wieder ab in dieses. Liegt es am Landgang oder an der verstärkten Beinarbeit, aber ich merke bei gut 2500 Meter das mir die linke Wade dicht macht. Bevor daraus ein Krampf wird muss ich das Tempo raus nehmen, mich kurz in Rückenposition begeben und über die Zehen die ich zu mir anziehe die Wade wieder aufzulockern. Leider schwimmt genau in dieser Situation ein ganzer Pulk an mir vorbei den ich im Laufe der Zeit eingesammelt hatte und ich sehe meine Wunschzeit von 1:26:30 an die Ufer schwimmen.
Nur dank meine Routine ziehe ich 1000 Meter in gleichmäßigem Tempo, mit lockeren Beinen, um auf den letzten gut 400 Metern dann doch noch einen Zielsprint hinzulegen. Ich gehe mit dem Pulk der mich überholte über das Ziel. Die Beine an Land sind wie Gummi, ich laufe wie "besoffen" und fühle mich die ersten paar Minuten etwas orientierungslos. Ich bin froh Rainer, im Renndress des Vereins, im Zielbereich zu erspechten und er begleitet mich zu unserem Lager. Die erste Frage war: welche Zeit? Ich babbelte nur was von Wunschzeit vergeigt, maximale Zielzeit unterboten. Irgendwas zwischen 1:28:45 und 1:29:30. 
Wenig später noch vor Ort rufe ich meine Zeit ab und bin doch noch zufrieden.

Zu Hause wieder angekommen, ein leichtes Essen und dann kommt der Mann mit dem Hammer. Schlagartig nach dem sich der Endorphinspiegel wieder regulierte war ich fix und fertig. Der übliche Hungerast nach dem Schwimmen stellt sich nicht ein eher eine kurzfristige Abneigung zu Essen. Ich muss mich erstmal hinlegen und döseln, schlafen, erholen. Nach 2 Stunden im Bett und einem Syntozuckerschokoriegel sind die Geister wieder da. Aber dieses 4 Kilometer Freiwasserschwimmen bei knappen 22° C Wassertemperatur, trotz Neo, war bis jetzt das "Härteste" das ich bis jetzt durchgezogen habe. 3800 Meter im Training bei angenehmen 28° C im Pool sind da gegen ein Ponyhof. Selbst der Marathon war dagegen, gefühlt, ein Spaziergang. 

1:29:21 - swim (0:43:33 - 2000 Meter-Split)
4000 Meter

Donnerstag, 21. Juni 2012

Amazonas 2.0

Schon morgens hängt der Dunst des Dschungels über den Feldern
Um kurz nach sieben am morgen sitze ich auf dem Rad und fahre in Richtung Dachau meinen TP ab. REKOM-I2/ANT x 5, um die Uhrzeit kratze ich gerade mal den unteren I2. 

Die Klamotte klebt an mir, die Körner haben genau bis nach Hause gereicht und jetzt kann es von mir aus Unwetter, Hitze etc. geben. Ich habe fertig  und versteck mich den Rest des Tages in "meinem" Kühlhaus im Job, oder begieße meine Waden mit Eiswasser.

1:30:38 - bike
33.28 Kilometer

Samstag, 16. Juni 2012

Verpeilt mit Nachschlag

Morgens um kurz nach acht, ja ich, begebe ich mich auf mein Rad um die Anstehende Koppeleinheit zu absolvieren. 
Die Wege und Orte für bestimmte Einheiten haben sich in das Hirn gebrannt. Einfahren, RPM nach oben, weiteres pedalieren und ich stehe vor einer Tür mit einer Kette drumherum und einem Schloss davor.
Gemerkt habe ich mir vor Wochen 15. - 17. Gut da ist Triathlon in Karlsfeld angesagt und betrifft dich nicht. Man sollte sich aber noch tunlichst den Monat ob 06. oder 07. merken. Am Wochenende von 15.06. bis. 17.06 ist die Regattastrecke wegen Weltcup gesperrt. Ein weiterer Beweis dafür das akute Sauerstoffschuld auf das Merkzentrum im Hirnkastl Auswirkung hat. Somit umdisponiert und den heimischen Keller als Wechselgarten auserkoren und der ganze Plan geriet dadurch durcheinander.

2:52:12 - brick

0:56:28 - bike/19,9 km
0:16:49 - run/2,27 km
1:10:51 - bike/26,66 km
0:16:26 - run/2,22 km
* die Wechselzeiten im Keller waren wesentlich kürzer als in ING, obwohl ich ständig Treppe runter und rauf musste.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Team2run 5x5km Staffel oder...



Garmin vs. Zeitmessung
0:29:33 - 5 Kilometer 
Egal wer jetzt in der Streckenlänge und in der Zeitmessung recht hat, es ist in jeder Hinsicht eine wesentliche Verbesserung der Leistungsfähigkeit.
Wenn es nicht so wäre dann wär wohl in den letzten 4,5 Monaten einiges falsch gelaufen.

Rückblick auf den 29.01.2012
4,52 Kilometer
0:29:59
6:38 min/km...max 5:27 min/km
161 (89%) HF

14.06.2012 volle Lotte durch den Westpark als Feldtest
4,9 Kilometer
0:29:41
6:03 min/km...max 4:51 min/km
171 (95%) HF
Ich bin mal gespannt in wie weit sich die Bereiche verschoben haben.

Mittwoch, 13. Juni 2012

45 Minuten für den Donnergott


Rauf aufs Rad, das Wetterradar sagt mir eine Regenwahrscheinlichkeit von 20% an und örtlichen Gewittern. Zum Ende der ersten Runde hängst mir eine dicke graue Gewitterwolke im Rücken und das Grummeln kommt immer näher. Aus den 4x8 Minuten im I1 werden 2x8 Minuten und die restliche Heimfahrt ergibt die fehlenden 2x8 Minuten, anstatt gemütlich im GA-Bereich und REKOM locker ausfahren.
Jetzt zu Hause scheint wieder vom feinsten die Sonne und ich opfere die restlichen 45 Minuten dem alten Thor.

1:12:23 - bike
26.65 Kilometer

Dienstag, 12. Juni 2012

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf


...oder zurück auf GA1.
Am Sonntag Abend konnte ich mir kaum vorstellen das ich mich in irgendeiner Form sportlich in den nächsten Tagen betätigen könnte. Selbst die kleinste Richtungsänderung am großen Zeh verursachte ein ächzten und stöhnen in meinem Gebälk.
Ausgeschlafen, gefüttert und gewässert, sowie am Montag ausgeruht lässt mich der Plan heute wieder in den Trainingsalltag einsteigen. Langsames traben, zwar an der oberen Kante von GA1 und gefühlt erholt, durch den Olympiapark. Die eingeschobenen 5x3 Minuten im I1 haben richtig Spaß gemacht. Wesentlich schwieriger war es für mich den GA1 - Bereich zu treffen und zu halten. Wohl doch noch kleine Nachwirkungen der OD oder es schuldetet heute der "geistig" anstrengende Nachmittag der mich den ganzen Tag auf Hochtouren hielt.

1:26:12 - run
10.85 Kilometer
143 (79%) HF

I did it

Der erste Wettkampf für mich nach einer langen Auszeit. Manch einer nimmt sich für den Wiedereinstieg einen 5 bis 10 Kilometer lauf vor, vielleicht auch im Triathlon einen Jedermann....aber nein ich musste gleich mit der Olympischen Distanz einsteigen.
Rein in Zahlen betrachtet ein nicht anspruchvolles Ergebnis: 
3:26:08 1,5-40-10; swim: 0:34:00; T1: 7:22, bike: 1:33:33; T2: 4:36; run: 1:06:37
Platzierung 84. von 85. Gesamtwertung, in der AK 16. von 16.
Für mich einfach super und beim Zieleinlauf war mir das Ergebnis vollkommen egal. Wichtig war mit einfach ohne Beschwerden gut durch das Ziel zu laufen, das tat ich und ich freute mich riesig.

Samstag, 9. Juni 2012

Die Nudel ist gegessen

Das Bündel ist geschnürt.
46 Kilometer geschwommen, 1000 Kilometer geradelt und knappe 350 Kilometer gelaufen.
Jetzt liegt es nur noch morgen an mir.

Freitag, 8. Juni 2012

Ich will keine...

Schokolade, ich will lieber einen Mann. In Abwandlung dieses alten Liedtextes sinniere ich gerade; ich will keine Kohle-Hydrate, ich will lieber nen Salat.

Ich fühle mich gemästet, aufgedunsen, fett und absolut unsportlich. Die Kartoffeln, Reis und Nudeln wollen nicht mehr nach unten rutschen. Einer Mastgans gleich werde ich mich trotzdem weiterhin bis Sonntag Vormittag mit Kohlehydraten stopfen und freue mich auf Gemüse, Salat und Eiweiß in Form von Fisch und Geflügel am Abend nach dem Wettkampf und an den folgenden Tagen.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Essen, essen und nochmals essen

An dieses Motto werde ich mich bis Sonntag halten, denn es ist alles getan was getan werden muss. Bis dahin heißt es essen, essen und nochmals essen.
Heute nochmals eine kleine Belastung auf dem Rad mit 6x3 Minuten ANT. Hab doch fast bei 4 von 6 an dem Bereich auf dem Rad kratzen können.

1:28:29 - bike
33.69 Kilometer

Sonntag, 3. Juni 2012

Es wird Zeit für


  • für Erhohlung
  • für Schlaf
  • für Essen
  • für Pause
  • für .....
Ich bin durch, ich habe fertig und bin es auch.

Die letzte Radeinheit stand an. GA2 mit I1 Intervallen. 
Einfahren und Druck auf die Pedale, den ersten I-Block bekomme ich gut hin. Runter kommen und wieder Starten in den I-Bereich, das Ortseingansschild sagt mir ich fahre 29 km/h. Gut und dann geht der Kreislauf schlagartig in den Keller und mir wird schwindlig, hab das Gefühl vom Sattel zu fallen. Stopp, langsames fahren, wässern mit Iso. Das alles bringt nichts und ich breche ab und ich überlege kurzfristig den Rückholservice zu aktivieren.

1:32:31 - bike
32 Kilometer

Samstag, 2. Juni 2012

Systemversagen


glücklicherweise nur das elektronische. Obwohl...bei dem heutigem Tagespensum wäre auch ein Versagen des G'stells möglich gewesen. 

Früh morgens um sieben wird der Laden aufgesperrt und ich bin froh das der "sardinrun" heute nicht so extrem ist und ich mich viel um Administration kümmern kann. Es schont die Beine. Nach 8,5 Stunden schicke ich meine Fische ins Wochenende.

Die Kollegen beschließen im Biergarten den Samstag ausklingen zu lassen und fragen mich ob ich mit komme. Kurze Antwort, hab keine Zeit muss ins Training.


Freitag, 1. Juni 2012

Frühschicht im Wasser


Mal wieder ein Wasserzettel zum wach werden. MAX, I1 bis Mitte I2. Es lebe das Laktat und die Sauerstoffschuld.

0:08:32 - 400m Kaltstart mit 10x25 Maximal.
0:43:04 - 1800m mit hoher Sauerstoffschuld

So das war die letzte Einheit im Wasser vor der OD. Vor dem Start im Wasser graut es mir zumindest nicht.

How to prepair for...

Da geht das eine Schwimmtürchen zu und dafür öffnen sich gleich zwei neue. Nachdem das 24h-Schwimmen in Haar abgesagt wurde, bekam ich di...