Dienstag, 9. März 2010

14 Tage ist es her...

das Frau Gstell unter dem Messer lag und seit einer guter Woche ist frau auch wieder zu Hause. Solangsam seh ich Land in sicht. Eine halbe Stunde auf den Beinen bedarf nicht mehr eine Stunde auf dem Sofa oder im Bett. Trotzdem sind noch die Schritte klein die ständigen Vortrieb bringen.
Drei bis vier Stunden am Stück reichen aber gerade noch und dann fängt die Narbe an zu zwicken. Merke eben doch das es etwas mehr als eine Appendektomie war.
Heute trotzdem ein bischen mobilisiert und für eine Stunde bei greisligem und schneidendem NO-Wind stramm in den Kirschen marschiert. Bis nächste Woche muss ich soweit auf den Beinen sein um wieder im Job meine frau zu stehen.

Donnerstag, 4. März 2010

Endlich wieder zu Hause oder...

wie es ist Heimweh zu haben.

22.02.2010: Frau Gstell marschiert mittags in die Klinik ein. OP-Vorbereitung mit Labor und Co. Die ambulante OP-Vorbereitung hat frau leider nicht mehr geschafft da die Entscheidung dafür ganz schnell zum Ende der Woche gefallen ist. Ab zum Vampier und Blut abgeben, EKG??? wohl nicht nötig. Ab zum Narkosegespräch und der Blick der Schlafwächterin viel auf die Diagnose und meinte dies ist falsch. Doch sie ist richtig da mein Frauenarzt zugleich Chirug ist. Nach dem Gespräch noch eine LUFU da ich vor 5 Jahren mal bei einer OP dem Herrn der Anästhie sehr viel Arbeit beschert hatte. Anschließend mir was zum Essen gefangen, da wie gewohnt nüchtern zum Labor erschienen. Im Nachhinein meinte man zu mir "Das wäre nicht nötig gewesen". Gut das frau noch einmal gut speiste denn nach dem Freigang, der mir doch noch gewährt wurde, gab es einen netten *kaja jfoijöaksdfn* ich wills gar nicht erwähnen und zu abend eine total vesalzene Suppe. Siehe Bild vom letzten Eintrag. Freute mich den Rest des Tages über ein Zimmer das ich für mich alleine hatte, das war es aber auch für die restlichen 6 Tage in Folge. Abends um elf die "nette" Wegbeampille genommen die aber absolut nicht ihre Wirkung tat. Morgens um vier ging dann doch die Glotze aus und ich döselte ein bischen.
23.02.2010: Wer weiß wann frau wieder richtig Duschen kann? Schnell raus aus den Federn un 10km heiß duschen. Anschließend in das nette Engelsgewand und die äußerst ansprechenden Kompressionsstrümpfe, ach in der Klinik werden sie Thromboseprophylaxe genannt, rein (wenn diese unterhalb der Knie abgeschlossen hätten wären sie wohl in meine Tasche gewandert, aber halterlos bis zur Mitte des Oberschenkel ist ein absolutes nogo bei kurzen Tights). Die nächste LMAA-Pille geschluckt die mich etwas grinsend machte, das war es aber schon. Gleich danach in den OP um endlich dieses Terrorwürmchen loszuwerden. Noch ein kurzer Plausch mit dem Team und ich verabschiede mich mal wohl wieder mit irgendeinem Gesabbel in die Narkose. Im Wachraum danach ein kurzes Gespräch mit dem Doc. wobei mir eigentlich nur noch kurze Fetzten wie Eileiter o.k. und Blinddarm weg im Gedächnis bleiben. Weiter schlafen und irgendwann wach ich auf meinem Zimmer wieder auf. Leider nicht mehr alleine, denn in der Zeit meiner Abwesendheit kamen noch weitere zwei Damen dazu. Nein ich wollte doch alleine bleiben. Rechts neben mir schläft nur noch nach der OP, links vor mir wurde doch nicht unters Messer geschickt da irgendwelche Laborwerte nicht vorlagen. Links vor mir geht wieder nach Hause...uff eine weniger und schlafen mag gesichert sein. Die erste Infusion der Antibiose wird mir angeschlossen und ich frag mich warum? Nicht schon wieder Antibiotika!!!
Tja frau und schlafen in der Klinik....das größte Problem ansich. Kann Schmerzen ertragen, Narkosen werden wie nichts weggesteckt, aber wenn nur einer leichter Schnarchgeräusche von sich gibt werde ich zum Monster. Endlich weggedöselt mit der Hilfe von klassischer Musik aus dem Radio kommt der Nachtgeist um mir wieder ein Fläschen anzuhängen...will schlafen. Nur kommt jetzt ein "Notfall" eingeliefert. Frau ist in der achten Woche schwanger und hat einen Kollaps erlitten und musste sich übergeben....HALLO, das kann passieren wenn man schwanger ist und nichts isst und trinkt. Rechts neben mir wird geschnurpselt und links vor mir wird gejammert. An Schlaf ist kaum zu denken. Gut das ich mein Mobile dabei habe und lese den kompletten Spiegel online durch. Irgenwann übermannt mich das Sandmännchen und ich bekomm doch noch morgens um drei vier Mützen Schlaf ab.
24.02.2010: Ein nettes Wecken morgens um 7.00h. Guten Morgen ihre Antibiose, lecker ein weiteres Fläschen in der Früh. Mir wird dreimal am Tag Antibiotika durch die Venen gejagt *Juhuhhhhhh*. Mitlerweile die vierte Runde in vier Monaten. Frühstück; darauf freue ich mich und ich bekomme Tee mit Zwieback *bähhhhhhhhhhhh*. Sie bekommen heute noch eine Suppe mit Zwieback und Griesbrei um sich in die normale Kost einzuschleichen. Leggggggggggggggggggga!!! Ich versuche zumindest meinen Kreislauf wieder in die Gänge zu bekommen. Morgens die Treppen rauf und runter nur für ein Stockwerk. Wieder im Zimmer angekommen bin ich froh mein Bett wieder gefunden zu haben, der Eingriff war wohl mehr belastend als ich es sonst durch meine Gelenk-Kisten gewohnt bin. Für den Rest des Tages wird rechts neben mir leise und leicht geschnurpselt und links vor mir gejammert. Das schlimmste für mich, die Damen fürchten sich vor frischer Luft. Im laufe des Tages schaffe ich es doch noch meinen Kreislauf wieder auf die Füße zu stellen.
25.02.2010: In der Nacht bekomme ich beinahe "Panik". Keine Luft bzw. das Fenster zum schlafen ist ZU. Zumindest konnte ich einen kleinen Spalt für mich erhaschen und habe mal ganz klamm und heimlich die Heizung abgedreht. Schlafen??? kaum möglich. Links vor mir heult und rechts neben mir pennt in einer Tour. Von Olympia bekomm ich nichts mit da das TV-Gerät allgemein seinen Ton in den Raum abgibt *grummel*. Gut das ich gut gefühlte 10kg an Zeitschriften, neu und angelesen, mitgenommen habe.
Solangsam hab ich mich an meine Antibiose-Dates um 7:00h, 15:00h und 23:00H gewöhnt nur nicht meine Venen. Schon am Nachmittag des letzten Tages ist die Infusion sehr schlecht durchgelaufen in der Nacht nur mit allen Tricks und Mitteln der Nachtschwester. Der morgentliche Versuch ging total daneben. Braunüle wird gezogen und ein erneuter Vampier legt mir einen neuen Zugang. Nur wo??? Irgendwann nach langem Suchen findet sich doch noch eine Vene am linkem Unterarm. Die "alten" Damen werden im laufe des Vormittags entlassen und neue "Damen" kommen wieder hinzu. Gottseidank sind diese wesentlich mehr kontaktfreudig nur von "neu" links vorne bekommen wir ein Warnung:"Ich schnarche".
26.02.2010: Die Nacht ist die Hölle. So nett und sympatisch links vorne ist, so schnarcht sie auch. Ein Holzfäller mit fünf Maß Bier intus ist ein Dreck dagegen. Solange ich noch wach bin ist die Situation auszublenden, habe ja noch mein 23:00h Date mit meiner Flasche. MP3 Player oder Radio helfen dieses wie zuvor so einigermaßen auzublenden. Schlafen geht nur gar nicht, gerade da links vorne die Wegbeampille genommen hat und erst recht dadurch die ganze Muskulatur erschlafft. Nachts um eins wandere ich zur Nachtschwester zum Stationspunkt und bitte um etwas Nachhilfe zum Haiamachen. Mit 5mg Diazepan schlaf ich zwar nicht richtig gut aber mir wird es schnurzegal wie die Dame vor mir schnarcht. Mal wieder nur 4h auf dem Schlafkonto verbucht. Ich habe das innere Bedürfnis wie Beatrix Kiddo in Kill Bill, den letzten Part in Teil 1, mit meinem Katana für Ruhe zu sorgen. Nein nie und nimmer im realem Leben, nur die Gedanken Kreisen darum. Ich bekomme endlich wieder richtiges Frühstück, das Mittagessen entäuscht mich total und zu Abend, naja. Das kommt davon wenn frau ein verwöhntes Schlackermäulchen ist. Mittags kommt mein Doc. vorbei und ich liege im mit einem fast Nervenzusammenbruch in den Armen. Sabbel nur von ich will nach Hause, kann nicht schlafen etc. Handel mit ihm aus das ich nach der Antibiosebehandlung am Sonntag früh nach Hause kann und nicht wie üblich nach solch einem Eingriff noch 2 Tage mehr in der Klinik verweilen darf. Am Abend kommt die Kontrollrunde und ich lass mir zur reinen Vorbeugung nochmals eine Runde Chemie geben die dann doch noch in Anspruch genommen wird.
27.02.2010: Die Nacht war zwar nicht wie die zuvor, aber ohne der Mithilfe der Phamazeuten wär ich wohl in der Klapse gelandet, gut ich hab auch den Rat vom Doc. befolgt. Das wird wohl eine TV freie Woche und ich komme zum lesen. Der Stapel der Zeitschriften ist bis auf eine abgearbeitet. Ich habe nur noch drei Verabredungen mit dem nettem Antibiotikafläschem und ich bin froh darum. Es ist ein wunderschöner sonniger Tag und Frau Nachbarin rechts und ich beschließen fast den ganzen Tag das ganze Fenster aufzureißen um ein bischen Frühling in das Zimmer zu lassen. Wir sind mitlerweile alleine, Frau "Holzfäller" durfte wieder nach Hause. Die Sonne hat mitlerweile schon ganz schöne an Intänsität gewonnen, nachdem sie am Fenster verschwunden ist wird das Fenster auch "hab acht Stellung" gestellt. Ein toller Kommentar der Schwestern die in das Zimmer kamen: "Toll hier ist das einzige Zimmer au Station in dem frische Luft ist". Hallo??? Wie kann frau den sauerstofflos den ganzen Tag überelben? Tja ich war dann mal kurz auf der Straße und sah das wir wirklich das einzige Zimmer waren mi geöffnetem Fenster. Wohl lieber derstunken als derfrorn, oder auf Hochdeutsch lieber erstickt als erforen. Frei nach den letzten Worten eines U-Boot Kaptiäns:" Hier müsste mal wieder gelüftet werden". Mein Zeitschriftenstapel hat sich auf null abgearbeitet. Zur Visite am morgen kam ein Doc. der den ausgelesenen Stapel auf dem Zimmertisch sah und fragte sich strategisch druch: "wer von ihnen macht Triathlon?". Erst viel der erste Verdachtsfall auf neben mir rechts, da diese eine Pulsuhr auf dem Nachtkastl hatte, die zweite Runde ging an links vorne da sie sich zum schmökern eine von meinen Zeitschriften schnappte. Nur ich kam nicht in Frage da mein Nachtkastl leer war, aber hihi alle Finger zeigten auf mich. Im Anschluß die Frage was denn heuer geplat wäre und was mein Verein wäre. Lustig kaum stellte sich heraus das wir Vereinskollegen sind wurde aus dem Sie ein Du. Schon komisch.
28.02.2010: Die erste ruhige Nacht, ich schlafe. Doc. meinte am Freitag ich soll vor 10:00h nicht nach Hause gehen da er noch vorbeikommt. Gut das dieser Mann sehr pragmatisch veranlagt istund Rücksprche mit den Klinikärzten halt. Er ruft mich an und fragt nach meinem Befinden und entläßt mich in die Freiheit.

...ENDLICH...ich kann nach Hause.

Dienstag, 23. Februar 2010

Henkersmahlzeit


Solangsam wirkt dir lmaa-pille und in einer halben stunde lieg ich auf dem tisch. Fühl mich grad grinsig und flauschig.
Gesendet von meinem HTC

Donnerstag, 18. Februar 2010

Nägel mit Köpf...

hat heute frau Gstell gemacht.

Nachdem ich mich ja schon seit 3 Monaten mit Bauchschmerzen und Co. plage und deshalb kaum auf die Spur komme, geht es am Montag in die Klinik. Diesmal nicht zum Diagnoseabgleich und Kontrolle, sondern unters Messer. Diese kontinuierlichen, schleichenden Schmerzen treiben mich noch in den Wahnsinn. Zugleich ist jede Belastung schon zuviel.

Das "Würmchen" aka Blinddarm das mich seit langer Zeit ärgert wird herausgeschnitten und dann hoffe ich doch noch rechtzeitig für Mainz in die Schuhe zu kommen.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Es ist zum Mäuse melken...

das gleiche Zinober geht wieder los. Morgen zum Doc. und dann werd ich wohl mal wieder mir einen Hammer abholen.

Samstag, 6. Februar 2010

Habe heute beschlossen...

gesund zu sein, nachdem ich den zweiten Tag beschwerdefrei bin. Das soll natürlich nicht heißen es gleich am Anfang zu übertreiben.
Also alles gaaaaaaaaaaaanz langsam und leicht angehen lassen.

Freitag, 29. Januar 2010

Wer nicht hören will, der muss ins Bett...

oder was alles eine verschleppte Erkältung (frau kann ja nicht zu Hause im Bett bleiben weil Weihnachtsgeschäft ist, zumindest bildet man sich das ein) alles anrichten kann.

  • 16.01.10 Nach dem Job sofort nach Hause und mit wie narkotisiert ins Bett gelegt. Konnte kaum geradeaus schaun.
  • 17.01.10 Noch immer wie erschlagen mit leichter Übelkeit und Unterleibschmerzen
  • 18.01.10 Aus dem Bett geqäult um in den Job zu kommen. In der Tram wieder eingepennt. Sowas ist mir noch nie vorgekommen. Die Unterleibsschmerzen nehmen zu. Also ob ein kleiner aber starker Stromschlag regelmäßig in meiner rechten Leiste tobt. Termin beim Frauenarzt gemacht. Nach dem Job einfach nur das Bedürfnis zu schlafen.
  • 19.01.10 Schlapp, müde, ausgelaugt. Diagnose: Eileiterentzündung. Therapie: Antibiotika, NASAR und eine AU. Nehme den gelben Zettel nicht in anspruch da ich morgen frei habe. Bis dahin wird das Antibiotika schon angeschlagen haben und die Schmerzen erträglicher. Bett.
  • 20.01.10 Liege den ganzen Tag im Bett. Zustand wird leider nicht besser. Morgen wieder in den Job - Augen zu und durch. Bis jetzt hat das immer funktioniert.
  • 21.01.10 Schon in der früh merke ich, es geht nicht. Rufe den Doc. an um einen Termin zu bekommen. Gehe vor lauter Schmerzen mittags nach Hause. Am Nachmittag dann mir doch beim Doc. eingestanden, daß es nicht geht. Fazit: Bettruhe für über eine Woche.
  • 25.01.10 Mein Wege zwischen Bett und Sofa haben kaum Besserung gebracht. Termin beim Doc. am Dienstag. Irgendwas stimmt nicht.
  • 26.01.10 Überweisung in die allg. Chirugie. Verdacht auf Blinddarmreitzung oder -Entzündung. Also am Abend noch in die chirugische Abmulanz. U-Schall, abtasten, Blutwerte etc. Irgendwas ist da, aber nicht so akut um eine OP zu gerechtfertigen. Morgen Mittag wieder antreten zur Kontrolle.
  • 27.01.10 Das gleiche Spielchen wie gestern. Entzündungswerte sind aber beim abklingen. Nur nicht in der Relation die Schmerzen und Beschwerden. Fazit: wahrscheinlich wurde durch die "Hammerrunde" an Antibiotika die Blinddarmreitzung mit antherapiert. Ausgelöst durch die Eileterentzündung oder umgekehrt. Es gibt halt Läuse und Flöhe. Weiterhin schonen und noch eine weitere Woche zu Hause bleiben um die Kiste komplett auszukurieren. Sonst hab ich das gleiche Theater in 6-8 Wochen wieder an der Backe. Dem Krankenhaus gerade mal mit einem blauem Auge entflohen. Aber weiterhin eine Latte an Medikamenten und jeden 2. Tag überprüfen der Blutwerte.
  • 28.01.10 Mitlerweile eine schmerzfreies Aufwachen am morgen. Ist ja schon ein Erfolg, sowie die Ration an Schmerzmitteln auf ein "normales" Mass runtergefahren. Im laufe des Tages doch immer wieder lage Ruhephasen und Wärmflasche auf den Bauch.
  • 29.01.10 Weiterhin für eine weitere Woche zu Hause mit der Auflage soviel wie möglich sich zu schonen und Ruhe zu geben.

Das alles wäre mir wohl mit 5 Tagen auskurieren im November erspart geblieben.